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Corona-Krise: Neuer Fahrplan für Veranstaltungen im Kulturbereich


Am 15. Mai, pünktlich zur Wiederöffnung der heimischen Museen und Gastro-Szene, wurde auch für den Kulturbereich ein neuer Fahrplan präsentiert.

Der Rücktritt von Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) war nicht die einzige große Nachricht am Freitag für den heimischen Kulturbereich.

Ab Ende Mai sollen die Kulturbetriebe in Österreich wieder schrittweise hochgefahren werden - natürlich weiterhin unter Berücksichtigung von Sicherheitsmaßnahmen. Dem Plan seien viele Gespräche mit Kulturschaffenden und Kulturpolitikern vorausgegangen.

Wie Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) nun in einer Pressekonferenz bekannt gaben, werden Veranstaltungen wie folgt wieder ermöglicht:

Ab 29. Mai: Veranstaltungen bis 100 Personen. Dies gilt sowohl für Out- als auch Indoor-Events. Mit 29. Mai könne auch der Probenbetrieb an Theatern wieder aufgenommen werden.
Ab 1. Juli: Veranstaltungen bis 250 Personen, ebenfalls outdoor und indoor. Auch Kinos sollen ab 1. Juli wieder eröffnen.
Ab 1. August: Veranstaltungen für 500 bis 1.000 Teilnehmer werden mit Sicherheitskonzept möglich. Für Outdoor-Veranstaltungen bis 750 Personen (1250 mit Sondergenehmigung).

Weiters:

Abstand: Entweder 1 Meter Abstand oder 1 Sitz seitlicher Abstand. Personen aus dem selben Haushalt sowie Kleingruppen von bis zu 4 Erwachsenen dürfen gemeinsam sitzen.

Mund-Nasen-Schutz: Kann Abstand nicht eingehalten werden, ist MNS zu tragen.

Pausen: Pausen und Pausenbuffets sind möglich

Sitzplätze: Die letzte Woche kommunizierten, zeitlich gestaffelten Personengrenzen bleiben bestehen. Sie gelten für zugewiesene und gekennzeichnete Plätze (in der Praxis sind das Sitzplätze).

Stehplätze: Gibt es keine zugewiesenen, gekennzeichneten Plätze ist die absolute Maximalzahl der Besucher*innen bis Ende August 100.
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Wie es für große Privatveranstaltungen wie Hochzeiten weitergehen soll, werde noch bekannt gegeben. Auch für die Clubszene sowie die große Musikfestivalbranche mit Stehpublikum werde es in den nächsten Monaten noch "schwierig" weitergehen, wie die Regierung einräumte.


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