Palais, Schloß

Schloss und Tierpark Herberstein


8222 St. Johann/Herberstein

Buchberg 2

Die Haltung von Wildtieren hat in Herberstein Tradition und läßt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen.

Die Haltung von Wildtieren hat in Herberstein Tradition und läßt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. In den nächsten Jahren (Jahrhunderten) finden vor allem heimische und jagdbare Tiere Eingang in den privaten Park.

Gegen Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. wandelte sich Herberstein zum Wildpark in dem auch exotische Tiere zu sehen waren. Zu dieser Zeit wird Herberstein auch erstmals öffentlich zugänglich. Geheimnisvoll verborgen in der wildromantischen Landschaft der Feistritzklamm, inmitten der schönen Oststeiermark, liegt Schloß Herberstein. Viele baugeschichtliche Epochen vereinigen sich harmonisch zu einem einzigartigen Juwel, das eindrucksvoll seine Geschichte aus 700 Jahren Familientradition erzählt.
Wie ein gigantisches Schiff aus Stein liegt es an der Feistritz – das GARTENSCHLOSS Herberstein. Man könnte auch sagen: Gleich einem mächtigen, felsigen Keil, der 700 Jahre Geschichte in seinen prächtigen Mauern trägt, wird es zum Zeitzeugen europäischer Geschichte.

Doch das Schloss, das heute noch in der 21. Generation von der Familie bewohnt wird, besteht nicht nur aus Stein und Fels. Dieses Stück Steiermark steht für die Menschen, die diesen Ort geschaffen und geprägt haben. Hier ist die Heimat des 1486 geborenen Siegmund Herberstein, den seinerzeit 69 diplomatische Missionen nach Osteuropa – unter anderem an den Hof Solimans des Prächtigen – führten. Herberstein, das sind Ritter wie der Freiherr Georg von Herberstein, dessen prachtvoller Harnisch dem Besucher zum greifbaren Symbol von Macht und Größe wird. Sieht man ganz genau hin, hört man vielleicht die Menge, die den Reiter beim Turnier anfeuerte.

Herberstein und seine Herrschaften, seine Denker und Grafen werden wie der Grundstein aus dem 12. Jahrhundert zum Fundament der Geschichte. „Eh wieg’s, dann wag’s – so nachts wie tags“ lautet die Familiendevise der Herbersteins. Dieser Satz ist in ein Richtschwert aus dem 16. Jahrhundert graviert. Auch Johann Josef von Herberstein trug diese Worte in seinem Herzen. 1686 wurde dem Ritter, fernab von der wilden romantischen Landschaft um Herberstein das Kommando der gesamten Malteserflotte übertragen. Er blieb siegreich über die Geschwader der „Raubstatten“ Algier, Tunis und Tripolis. 1644 erlangte die Familie Herberstein den erbländisch-österreichischen Grafentitel, 1710 wurde sie in den Reichsgrafenstand erhoben.

Im 17. und 18. Jahrhundert waren rund ein Fünftel der Steiermark im Besitz der Grafen Herberstein. Mehr als ein Dutzend Burgen und Schlösser von Istrien bis Böhmen, von Kärnten bis Schlesien machten die Herbersteins zu einer Macht in Europa. Es gab kaum einen Krieg gegen Venezianer, Türken, Preußen oder Franzosen an dem nicht wenigstens ein Herberstein als Hauptmann, Festungskommandant oder Generalfeldmarschall teilnahm. Doch Herberstein kündet nicht nur von Heldentaten, Rüstungen und Macht. All diese Ruhmesgeschichten stehen in Verbindung mit gewachsener, gepflegter Harmonie und durchaus auch Lieblichkeit, die über Jahrhunderte harmonisch miteinander gedeihen konnten. Die Feistritz kann als Sinnbild für die Geschichte des Schlosses gesehen werden. Wie die bewegte Historie dieses Ortes plätschert der Fluss munter glucksend dahin oder reißt das wilde Wasser mit sich.

Der Name Herberstein steht auch für einzigartige Natur, die hier seit Jahrhunderten Zeit hat, in unterschiedlichsten Gärten, verschiedenster Epochen und Stilrichtungen zu einer botanischen Pracht zu gelangen. Sie führt den Besucher zwischen Kräutern, Obstbäumen, terrassenförmigen Beeten, Wasserkaskaden und hunderten Rosenstöcken in eine florale Zauberwelt und lässt gleichermaßen Platz zum Staunen und Durchatmen.

Das GARTENSCHLOSS Herberstein ist Kulturkonzentrat. Die Epochen der Gotik, der Renaissance, des Barock machen den Ausflug an diesen Ort zu einem Trip in eine andere Welt. Sie lässt sich hier so authentisch und staubfrei erfahren, als würde man beim Eingang zum Schloss eine Zeitmaschine mit verschiedensten Zielen besteigen. So wie sich die Rosenknospen jedes Jahr unzählig aufs neue öffnen, so wie der hier angebaute Wein jeden Herbst gelesen wird, will das Schloss aber nicht nur den Blick auf das Gestern schärfen. Die Familie Herberstein ist sich bewusst, dass Geschichte nur leben kann, wenn man sie auf mannigfaltigen Pfaden immer wieder ins Jetzt führt. Zeichen dafür ist unter vielem anderen das hier entstandene Gironcoli-Museum, indem unterschiedlichste Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden. Benannt ist dieses Architekturjuwel von Hermann Eisenköck nach Bruno Gironcoli, einem der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts.

Tickets
Erwachsene: EUR 14,00
Kind (4 – 15 Jahre): EUR 7,00
Senioren (ab 60 Jahre): EUR 12,00
Studenten ( bis 26 Jahre): EUR 12,00
Jugendliche (16-18): EUR 12,00

Familienpreise:
Ermäßigter Eintritt ab 1 Erwachsener und 1 Kind!

1 Erw. + 1 Kind (4-15 Jahre): EUR 19,00
2 Erw. + 1 Kind (4-15 Jahre): EUR 32,00
2 Erw. + 2 Kinder (4-15 Jahre): EUR 38,00
jedes weitere Kind (4-15 Jahre): EUR 6,00

Gruppenpreise ab 20 Personen:
Erwachsene: EUR 12,00
Kinder (4 – 15 Jahre): EUR 5,50
Senioren (ab 60 Jahre): EUR 10,00
Herberstein Tier- und Naturpark Schloss Herberstein OHG
Buchberg 1, 8222 St. Johann bei Herberstein
T: +43 (0) 3176/8825 0; F: DW 20
E-mail: office@herberstein.co.at


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