Palais, Schloß

Schloss Stainz


8510 Stainz

Schloßplatz 1

Schloß Stainz mit seiner prächtigen, barocken Stiftskirche prägt das Bild des Hügellandes rund um den Markt Stainz. Als Augustiner-Chorherren-Stift 1229 gegründet, erfuhr die gesamte Anlage im 17. Jahrhundert umfangreiche, bauliche Veränderungen.
Im Jahre 1840 kaufte Erzherzog Johann die Herrschaft Stainz. Heute befindet sich das Schloß im Besitz seiner Nachkommen, der Familie Meran. Die Räumlichkeiten für die Landwirtschaftliche Sammlung des Landesmuseums Joanneum sind vom Land Steiermark gemietet.

Landwirtschaftliche Sammlung

Am 22. Juli 1968 faßte die steirische Landesregierung auf Antrag von Univ. Prof. Dr. Hanns Koren den Beschluß zur Gründung eines neuen Museums mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Arbeit und Nahrung. Eine wesentliche Grundlage dafür war die 3. Steirische Landesausstellung "Der steirische Bauer, Leistung und Schicksal von der Steinzeit bis zur Gegenwart" in Graz 1966. Die erste Aufbauphase wurde von Dr. Anni Gamerith ehrenamtlich geleitet, die sich besonders dem Gebiet der Nahrungsforschung widmete. Im Jahre 1974 wurde das Museum vorerst als Außenstelle des Steirischen Volkskundemuseums eröffnet. Seit 1986 wird die Landwirtschaftliche Sammlung als eigenständiges Referat des Landesmuseums Joanneum geführt. Die Schwerpunkte der aktuellen Schausammlung zeigen die bäuerliche Arbeit vor der Industrialisierung, Geräte und Fotodokumentationen zu den Bereichen Ackerbau und Viehzucht wie historische Kochtechniken und deren Veränderung durch die neuen Feuerstätten. Originale Stubeneinrichtungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert vermitteln unterschiedliche Dimensionen des bäuerlichen Wohnens in der Steiermark. Im Freigelände sind es eine Krautgrube, eine Schmiede, ein Kräutergarten, ein Obstgarten und ein Versuchsacker, die die Vielfalt landwirtschaftlicher Arbeitsbereiche in einer einzigartigen Originalität veranschaulichen.


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