Maria Lanzendorf

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Maria Lanzendorf zählt zu den ältesten Wallfahrtsorten Österreichs. Die Kirche ist der Schmerzensmutter, der Pieta, geweiht und mit besonderen Gnadengaben ausgestattet. Seit Jahrhunderten, niemand vermag zu sagen, wann der Pilgerstrom eingesetzt hat, erfahren hier Pilger von nah und fern Nähe und Beistand, aber auch Trost und Hilfe der Schmerzensmutter, selbst dargestellt in tiefstem Leid einer Mutter mit ihrem geschundenen, toten Sohn in den Armen. Die zahlreichen Votivbilder, von denen die kostbarsten in der Votivkapelle zu sehen sind, geben beredtes Zeugnis von menschlichen Schicksalen, die durch Hinwendung zur Gnadenmutter und Anflehung ihrer Hilfe eine glückliche Wendung genommen haben.

Die Ursprünge des Gnadenortes „Maria auf der Heyd“ sind von Legenden umrankt, wovon manche historischer Fakten zu entbehren scheint. In den folgenden Ausführungen sollen. Die erste urkundlich gesicherte Erwähnung des Gnadenortes „Maria auf der Heyd“ stammt aus dem Jahr 1145. In dieser Urkunde wird erwähnt, dass eine ältere, von Feinden zerstörte Kirche wieder aufgebaut worden ist. Eine aus dem Jahr 1267 stammende Anordnung besagt, dass in dieser Kirche, vermutlich einer kleinen Kapelle, täglich die Hl. Messe zu feiern sei, und 1418 wurde Maria Lanzendorf erstmals als Wallfahrtsort erwähnt.