Palais, Schloß

Kulturzentrum Burg Wels


4601 Wels

Burggasse 13

Die Burg Wels beherbergt Sammlungen der Stadtgeschichte, Landwirtschaftsgeschichte, das Museum der Heimatvertriebenen sowie das Gebäckmuseum. Der Großteil der Objekte der Sammlung Landwirtschaftsgeschichte stammt aus der Umgebung von Wels und dokumentiert viele Bereiche ländlicher Tätigkeiten vor dem Einsatz von Dampfkraft und Elektrizität. Aber auch zahlreiche Gegenstände aus Hauswirtschaft, Volkskunst und Volksglauben führen dem Besucher eine umfassende Darstellung des materiellen und geistigen Umfeldes der bäuerlichen Bevölkerung vor Augen. Das Brot bildet eines der wichtigsten Hauptnahrungsmittel und ist daher ein Grundelement der Volkskultur. Neben Alltagsgebäcken sind es vor allem die Gebildbrote, die mit Brauchtum und Glaubensvorstellungen verbunden sind. Sie werden zu den großen Festen des Jahres- und Lebenskreises hergestellt, wobei die Grundformen dieser Gebäcke oft bis in das Mittelalter zurück gehen. Die von Prof. Dr. Ernst Burgstaller zusammengetragene Gebildbrotsammlung stellt eine Besonderheit dar, die einzigartig in ganz Österreich ist. Im Museum der Heimatvertriebenen dokumentieren die Landsmannschaften der Sudetendeutschen, Donauschwaben, Karpatendeutschen, Siebenbürger Sachsen und Burgenlanddeutschen die Kultur und Geschichte ihres Volkstums in den Heimatgebieten, aus denen sie vertrieben wurden. EINTRITT:
Erwachsene EUR 3, 70 / Kinder, Jugendliche, Senioren EUR 1, 45 (sowie ermäßigte Gruppentarife)


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