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Hofburg Innsbruck



1401 erwarb Herzog Friedrich IV. das Haus im Tauschwege. Ende des 15. Jahrhunderts, als Kaiser Maximilian I. die Burg mit prächtigem Hofleben erfüllte, hatte das Gebäude bereits die Ausdehnung der heutigen Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck. Kaiserin Maria Theresia ließ die Hofburg in zwei Bauphasen zu einer monumentalen spätbarocken Residenz umbauen.

Zu den zahlreichen, mit wertvollem Mobiliar und Gemälden ausgestatteten Schauräumen gehört der Riesensaal, der als der prächtigste Fest- und Zeremoniensaal der Alpenregion gilt und Sie das einstige herrschaftliche Leben hautnah spüren läßt!

Raumschale und Möblierung der meisten Zimmer bilden zwar nicht vom Entstehungsdatum, wohl aber vom Stil her, eine Einheit. Die meisten Möbel stammen aus dem 19. Jahrhundert, wie z. B. die Biedermeiermöbel des Innsbrucker Tischlermeisters Johann Nepomuk Geyer oder jene im Stile des 2. Rokoko von La Vigne. Von der Einrichtung aus der Zeit Kaiserin Maria Theresias ist jedoch nahezu nichts mehr erhalten geblieben.
Seit 1990 ist die "Vitalisierung" der gesamten Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck im Gange. Im Museumsbereich steht dabei einerseits der Neubau eines Eingangsfoyers mit Cafeteria, die vertikale, behindertengerechte Erschließung der Schauräume mittels Lift und andererseits die wissenschaftliche Aufarbeitung des Interieurs, die auf einem bestens erhaltenen "Mobilien- und Geschäftsinventar" aus dem Jahre 1841 basiert.

Das "Kaiserliche Gästezimmer" wurde zur Restaurierung ausgewählt und unter größter Rücksichtnahme auf die bestehende Substanz an die technischen Erfordernisse eines modernen Museums angepaßt. Dieses Zimmer bildet die Grundlage eines, allerdings langfristigen, Restaurierungskonzeptes für die übrigen Schauräume.


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