Galerie

Galerie am Stiergraben



Das Gebäude, in dem sich heute das Kulturzentrum "am Stiergraben" befindet, wurde 1873 als erste Bürgerschule im Bezirk Neunkirchen errichtet und beherbergte zwei Bürgerschulklasse und acht Volksschulklassen. 1874 wurde die Turnhalle errichtet.

Schon bald war eine Erweiterung der Schule notwendig und im Jahr 1883 erfolgte ein Zubau zum Schulgebäude. 1896 erhielt das Gebäude sein jetziges Aussehen.

Bis ins Jahr 1975 war die ehemalige Knaben-Hauptschule darin untergebracht. Im Anschluss wurde das Gebäude durch die Sonderschule Neunkirchen benützt. Ab dem Jahr 1984 wurde es zum "Reich der Töne", das heißt die Musikschule Neunkirchen und Umgebung hat hier ihren Sitz.

Die ehemalige Turnhalle wurde für die Stadtbücherei Neunkirchen, in der auch die Galerie "am Stiergraben" und das Probelokal des Neunkirchner Musikvereines untergebracht sind, umgebaut.

Am 20. April 1991 wurden die Räumlichkeiten im Rahmen einer Vernissage der bekannten Neunkirchner Künstlerin Martha Theresa Kerschhofer und einer Buchpräsentation von Kurt F. Svatek feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Seither werden in regelmäßigen Ausstellungen die unterschiedlichsten künstlerischen Richtungen mit dem Schwerpunkt bildnerische Kunst dargestellt. In den zahlreichen Ausstellungen die seit der Eröffnung der Galerie im Jahr 1991 durchgeführt wurden, zeigten Künstler wie Robert Hammerstiel, Werner Rischanek, Karl Korab, Franz Katzgraber und Otto Potsch, um nur einige zu nennen sowie auch die Neunkirchner Künstler M.T. Kerschhofer, Franz Strebinger und Alexandra Reithmeier, ihre Werke. Genutzt wird die Galerie auch für Lesungen.
Text und Bild
www.neunkirchen.gv.at


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