Museum

Benediktinerstift Seitenstetten



Das Kloster Seitenstetten wurde 1112 gegründet und erhielt zwischen 1718 und 1747 die heutige barocke Form eines Vierkanters mit der Stiftskirche im Zentrum. Baumeister waren Josef Mungenast und Gotthart Hayberger. Von der mittelalterlichen Klosteranlage sind noch die Ritterkapelle und die Stiftskirche erhalten. Das Benediktinerkloster hat zur Zeit 30 Mitglieder, es führt ein Gymnasium und betreut 14 Pfarren.Zu den Sehenswürdigkeiten im Stift gehören die barockisierte gotische Stiftskirche, die romanische Ritterkapelle, der Maturasaal, der Marmorsaal und die Bibliothek mit je einem Fresko von Paul Troger bzw. die Bibliothek mit einem Fresko von Bartolomeo Altomonte.
Reichhaltig ist die in der Barockzeit gegründete Stiftsgalerie, die in jüngster Zeit um einen Trakt mit Bildern aus der Gegenwart erweitert wurde. Neben dem "Kremser Schmidt" sind hier auch Paul Troger und Allesandro Magnasco mit bedeutenden Bildern vertreten.Durch die Neuanlage des barocken Hofgartens hat die Gartenkunst in Seitenstetten einen hohen Stellenwert erreicht. Vielfältige Kulturpflanzen aus allen Jahrhunderten sind hier zur Schau gestellt. Getreu dem Leitspruch des heiligen Benedikt "ora et labora" (Bete und arbeite) bewirtschafteten die Mönche seit jeher auch eine Landwirtschaft, in der beispielsweise der erste Kartoffelanbau in der Region, durchgeführt wurde. Der große spätbarocke Meierhof ist Zeuge dieser wirtschaftlichen Ausrichtung, die zahlreiche Impulse für die Region setzte. Heute erhält man die Köstlichkeiten, die hier hergestellt werden, im Klosterladen des Stiftes.


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