Kunstausstellung

Zwischen Ideologie, Anpassung und Verfolgung Kunst und Nationalsozialismus in Tirol


Die Ausstellung bietet einen Einblick in diese von Krieg und Ideologie geprägten Jahre. Ziel der Schau ist es, den oftmals sehr schmal verlaufenden Grat von geduldeter, ideologischer und negierter Kunst während der Zeit des Nationalsozialismus in Tirol aufzuzeigen.

Wie in den anderen Bundesländern wurde auch in Tirol die Situation für KünstlerInnen mit den immer gewalttätiger auftretenden Nationalsozialisten zunehmend schwieriger. Einige KünstlerInnen emigrierten, andere passten sich dem neuen Kunstgeschmack an. Wer war MitläuferIn, Nazi-KünstlerIn, entartetes Opfer oder TäterIn? Die Ausstellung bietet einen Einblick in diese von Krieg und Ideologie geprägten Jahre. Ziel der Schau ist es, den oftmals sehr schmal verlaufenden Grat von geduldeter, ideologischer und negierter Kunst während der Zeit des Nationalsozialismus in Tirol aufzuzeigen.

Der Kufsteiner Maler und Radierer Harald Pickert (1901–1980) war in den Jahren 1940 bis 1945 aus politischen Gründen in den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Mauthausen und Dachau interniert. Im Nachlass Pickerts wurde vor wenigen Jahren eine Mappe aus der Zeit in Dachau aufgefunden, in denen der Künstler das Grauen im Konzentrationslager in flüchtigen Skizzen und Zeichnungen festgehalten hat. In einem eigenen Bereich werden diese Zeichnungen im Rahmen der Ausstellung erstmals öffentlich präsentiert.


Vergangene Termine