Vortrag · Literatur · Theater

Zweifels Reflektorium mit Terézia Mora


Terézia Mora erhielt vergangenes Jahr den deutschen Buchpreis für ihren Roman „Das Ungeheuer“, den zweiten Teil einer Trilogie um den Protagonisten Darius Kopp, in der die Sprache voll Melodie in den schwarzen Melos der Melancholie und Depression abtaucht – und gleichzeitig die Kraft der Worte feiert.

Eine Dialektik von Schönheit und Schmerz. Als Literatin und als Übersetzerin ist ihr bewusst, dass jedes Werk endlos ist – und so wird auch mit dem dritten Teil ihrer preisgekrönten Trilogie nichts enden: „Einen UNENDLICHEN SATZ sprechen, das wäre gut, aber ist das nicht zu viel für einen einzelnen Menschen?“
Im Rahmen der Reihe „Kakanien – Neue Republik der Dichter“ war Terézia Mora 2011 zu Gast in der Burg: in ihrer Rede reflektierte sie unter anderem die Zeitenwende 1989 und ihre Folgen in Ungarn sowie die Instrumentalisierung der Sprache durch die Mächtigen.

Nachholtermin zu der im März entfallenen Veranstaltung.

Nachlese zu den bisherigen Reflektorien unter www.burgtheater.at/reflektorium


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