Theater

Zwei Männer ganz nackt


„Zwei Männer ganz nackt“ ist eine wunderbar temporeiche Komödie rund um die Frage, ob wir selbst das Drehbuch unseres Lebens schreiben. Oder ist es das Unbewusste, das unsere Schritte lenkt und uns zum Schleudergang durch die Irrungen und Wirrungen der Gefühle treibt.

Alain Kramer ist ein erfolgreicher Anwalt, der in seinem Leben schon viele schwierige Probleme souverän gelöst hat. Aber an der Frage, warum sein Arbeitskollege Prioux plötzlich nackt neben ihm auf der Couch schläft, arbeitet er noch.

Klar. Man ist im Büro um eine angenehme Atmosphäre bemüht, damit jenseits der Arbeit zwischenmenschliche Beziehungen entstehen können. Aber der gute Prioux hat den Bogen wohl eindeutig überspannt. Man legt sich nicht nackt ins Wohnzimmer seines Chefs, um sein blindes Vertrauen zu demonstrieren. Oder ist er etwa heimlich in die Wohnung eingedrungen?

Alain Kramer holt sein Jagdgewehr. Der zu Tode erschrockene Prioux schwört, dass auch er keine Ahnung hat, warum er hier ist. Und warum im Gegenzug die Klamotten der beiden Herren nicht hier sind. Was ist geschehen? Schwarze Magie? Voodoo-Zauber? Heimlich verabreichte Drogen? Bevor man eine Antwort findet, taucht in Form von Catherine, Alains Frau, das nächste Problem im Wohnzimmer auf. Wie soll ein Ehemann seiner Frau sinnvoll erklären, warum man im trauten Heim pudelnackt ein Büromeeting abhält. Und schon kommt der Wahnsinn lustvoll auf Touren.

„Zwei Männer ganz nackt“ ist eine wunderbar temporeiche Komödie rund um die Frage, ob wir selbst das Drehbuch unseres Lebens schreiben. Oder ist es das Unbewusste, das unsere Schritte lenkt und uns zum Schleudergang durch die Irrungen und Wirrungen der Gefühle treibt.


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