Wienerlied · Volksmusik

Zur Wachauerin - ka gmahde wiesn


KA GMAHDE WIESN

Der Titel der neuen CD des Trios „Zur Wachauerin“ zieht sich wie ein roter Faden durch die elf Stücke – Lebensentwürfe, die nicht ganz geglückt scheinen. „unta an kaasign drascheekeksimond“ beispielsweise ist die Waldviertler Version von Romeo und Julia, im Song „im nächstn lebm“ wird zu Kalimba-Klängen den vergebenen Möglichkeiten im Diesseits nachgeweint und „a woidviertl am meer“ erträumt ein Leben fern von „winter, mauntl und haum“. Die titelgebende Nummer „ka gmahde wiesn“ erzählt die Geschichte eines Lebens, ohne sich eines einzigen Zeitwortes zu bedienen, wie schon bei den Vorgängeralben ergänzen sich Stimme und Gitarren kongenial. Alles scheint ganz einfach, auch wenn im Song „warum?“ die Frage gestellt wird, „warum ois afoche so schwa is?“
Der Bogen spannt sich von dunkelgrauen Liedern, wie „auf da bluadwiesn“, die einem Ludwig Hirsch zur Ehre gereichen würden, bis hin zu fröhlich-frivolen Stimmungsaufhellern wie die „waldviertler stanzen“. Da bleiben kein Auge und kein Glas trocken bei Versen wie „da koal aus gfö, der is oft in ö, und d’lotte sei frau, is a meistns blau“.

„Zur Wachauerin“ das sind Michael Bruckner (Komposition / Gitarre), Wolfgang Kühn (Text / Stimme) und Fabian Pollack (Gitarre).

Bislang erschienen folgende CDs:
„Kalmuk“ (2003), „Live @ Glatt & Verkehrt“ (2006), „in meina wöd“ (2010)
Nähere Infos: www.zurwachauerin.at

Erste Pressestimmen zu „ka gmahde wiesn“:

„Zur Wachauerin, Wolfgang Kühn (Stimme) Michael Bruckner, Fabian Pollack (Gitarre) – mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus ein bisschen angeschmutztem Gitarrenduo, sauber gespielt aber mit ein bisschen Sand unter den Fingernägeln und ebenso wundervoll nicht ganz astreiner Sprache. Immer hart am Rhythmus vorbei, sodass es schon wieder groovt, bzw. grantig groovt ...“
(Albert Hosp / Ö1 Spielräume)


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