Theater

Zur schönen Aussicht


Eine Komödie von Ödön von Horváth. Regie: Peter Faßhuber.

Im desolaten Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ haben sich Menschen eingefunden, für die es kaum mehr Aussicht gibt und schöne schon gar nicht. Ein einziger zahlender Gast, Ada Freifrau von Stetten, hält den gänzlichen Verfall des Hotels noch ein wenig auf, aber natürlich nicht ohne Gegenleistung.
Schöne Aussicht hatte man einmal – damals, als die Zeiten noch besser waren – und so lebt noch jeder von der mehr oder weniger glänzenden Vergangenheit. Hotelbesitzer Strasser war ehemals Offizier und als Schauspieler ein Fünkchen in der Filmindustrie. Der Kellner Max war poetischer Kunstgewerbler, Karl vlg. Carla betätigte sich als Schifferlversenker und da ist ja auch noch der Sektvertreter Müller, der vergeblich Geld einzutreiben versucht. Auch Emanuel von Stetten, Adas Bruder, trifft ein und man merkt schnell, dass ihn nur noch der Titel über Wasser hält.
In diese Idylle platzt Christine, ein Gast vergangener, besserer Tage, deren Affäre mit Strasser nicht ohne Folgen blieb. Die Männer verbünden sich und beschließen Strasser nicht in Stich zu lassen. Und so will jeder nun Christine „näher“ gekannt haben…

Regie/Raum/Textfassung: Peter Faßhuber
Es spielen: Melanie Katja Schneider, Ute Veronika Olschnegger, Eva-Maria Faßhuber, Holger Schober, Gregor Schenker, Thomas Sima, Hans T. Tafner und Thore Schneider
Produktionsleitung: Julia Faßhuber
technische Einrichtung: Michael Traussnigg


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