Kunstausstellung

Zur Krippe her kommet …


So unterschiedlich, wie sich Salzburg in seinen Landschaften zeigt, so unterschiedlich präsentieren sich auch die Krippen, wie sie in Stadt und Land Salzburg im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind.

Denn über den jeweilig herrschenden Zeitgeist hinaus liegt es stets im Streben jeden Krippenbauers und -künstlers – ob bewusst oder unbewusst –, das Geschehen der Geburt Jesu in jenen Lebensraum zu transferieren, wo er sich im ureigensten Sinne zu Hause und geborgen fühlt.

Ob in der Kastenkrippe des 18. Jahrhunderts, der bescheidenen Biedermeierkrippe oder der ab dem 19. Jahrhundert sich immer mehr verbreitenden großen Landschaftskrippe – immer ist es eine spezielle Auffassung gegenüber dem Landschaftlichen, die das Aussehen der Krippenberge prägen und zu dieser erfrischenden Vielfalt an Gestaltungsvariationen innerhalb dieses Themas führen. So wechseln sich die mächtigen Gebirgspanoramen des Pinzgaus und Pongaus mit städtischen Häuserzeilen, dem Mönchsberg als einem der auffallendsten Stadtberge Salzburgs oder den Katakomben des Petersfriedhof ab. In den Künstlerkrippen vergeistigt sich die reale Landschaft oft zur transzendenten Ebene und hebt das Geschehen in „Landschaften“ anderer, kreativer Dimensionen empor.

Mit für Salzburg prägenden Beispielen aus den reichen Beständen des Salzburg Museum widmet sich die Weihnachtsausstellung 2013 diesem Aspekt.


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