Pop / Rock

Zu + Couscous + Arktis/Air


Nach 12 Jahren, 14 Alben und 2.000 Konzerten gönnten sich ZU 2011 eine wohlverdiente Pause, nachdem ihr Album „ Carboniferous“ (Ipecac Recordings) eingeschlagen hatte wie eine Bombe. Schlagzeuger Jacopo verließ die Band und wurde durch Gabe Serbian (The Locust) ersetzt, der der Band neues Leben einhauchte. Es folgten einige UK-Shows und neues Material wurde aufgenommen, das diesen Frühling in Form einer 4-Song-EP endlich erscheinen soll. ZU kündigen außerdem weitere Überraschungen, ungewöhnliche Kollaborationen sowie ein komplett neues Liveset an. Man darf gespannt sein.
Luca T. Mai - Baritone Sax
Massimo Pupillo - Bass
Gabe Serbian - Drums
www.ipecac.com/artists.php/zu

Couscous, ursprünglich der Titel einer Solo-Arbeit des Kreisky Gitarristen Martin Max Offenhuber, steht mittlerweile für ein audiovisuelles Noise-/Rock-, oder besser noch, Worldcore-Kollektiv. Dazu gehören neben Offenhuber (Baglama Saz, Guzli, Harmonium, Stahlfedern) auch Ralph Wakolbinger (Schlagzeug), Thomas Binder-Reisinger (Gitarre, Visuals) und Andreas Ledl (Bass in Tieflage). Aufgenommen im Studio 2 im RKH wird TRANS als interagierender Konzertfilm mit großen Projektionen präsentiert. Im Mix der exotischen, elektronischen und aus Schrott gebauten Instrumente, der tiefen Bässe und räudiger Percussion sind jederzeit Mutationen von Postpunk, Worldmusik und Freejazz möglich. Gemeinsam mit Boris Hauf (EFZEG u.v.w.) am Baritonsaxophon wurde bereits aufgenommen und getourt. Auch dieses Mal werden mit Sicherheit keine Gefangenen gemacht.
www.facebook.com/Couscousband

Arktis/Air
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6-Mann-Band, Improvisationskollektiv, homogener Klangkörper, verschiedene Bezeichnungen, die alle dasselbe meinen. Freie Improvisationen treffen auf klare, spontan entstehende Songstrukturen, wobei der Spannungsbogen vom minimalistischen Duo bis zur beinahe berstenden Noise-Maschinerie reicht. Die Band ist ständig in Bewegung, brodelt und dampft, schreit und zischt, offen nach außen, offen nach innen, erinnert an Free-Jazz-Formationen, um sich dann doch im Gewand einer Rock-Band zu präsentieren.
Allein schon die Besetzung ist ungewöhnlich, eine Keyboard-Section trifft auf eine Gitarren-Section, ein Solist, der gar keiner ist, und ein Schlagzeuger, der sich einmal als rhythmischer Antreiber versteht, um ein andermal mit minimalistischen Geräuschen für Überraschungen zu sorgen. Dabei geht aber der Fokus der Band nie verloren, jeder ordnet sich der Band, dem Klang unter, um im nächsten Augenblick völlig losgelöst eine neue Richtung einzuschlagen. Fragen bezüglich einer oft ambivalenten Beziehung zwischen individueller Freiheit und einem bestimmten Gruppensound erübrigen sich bei Arktis/Air, da hier das eine ohne das andere nicht denkbar wäre.

"Man nehme John Zorns legendäres Free-Jazz-Noise-Impro-Hardcore Projekt Painkiller und mische dieses mit großen Post-Metal-Ambitionen der Sorte Isis, sowie gelegentlichen 70er Jahre Progrock-Experimenten in der Tradition von Bands wie King Crimson. Zu guter Letzt garniere man das dieser Art entstandene wild-schräge Klangspektakel mit dem grenzenlosen Blast Beat-Wahnsinn der Grindcore-Kapelle Napalm Death, der Komplexität und spielerischen Finesse des Jazz und auch leichten Melvins-Anleihen. Wie das alles zusammengeht? Arktis/Air machen es vor."

(Michael Ternai / MICA)

www.arktisair.com


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