Vortrag

Zsolt Tibor: mankind


Buchpräsentation im Salon für Kunstbuch. Gäste: Zsolt Tibor, Kinga Bódi, Fiona Liewehr, Andreas Fogarasi.

Eine Aneignung einer Entleerung gegenüberstellen, Akte der Dekonstruktion oder Konstruktion setzen, schneiden, einfügen und neu assoziieren, den Vorgang des Zeichnens individualisieren – die neue Publikation mankind ermöglicht erstmals einen umfangreichen Einblick in das Werk des ungarischen Künstlers Zsolt Tibor. Dessen Arbeiten entstehen weniger organisch als durch Additionen seines visuellen Vokabulars, wobei die Zeichnung als Basis eines ikonographisch vernetzten Kaleidoskops fungiert.

Zur Präsentation von mankind werden Zsolt Tibor (Künstler), Fiona Liewehr (Herausgeberin und Autorin), Kinga Bódi (Kunsthistorikerin), Andreas Fogarasi (Künstler, Gestalter des Buches) und Bernhard Cella zu ihren Vorgehensweisen bei der Konzeption, Entwicklung und Design von Publikationen in der Gegenwartskunst diskutieren.

Zsolt Tibor – mankind, Deutsch/Englisch/Ungarisch, Hardcover, 252 Seiten, 145 Abb. in Farbe und s/w, ISBN 978-3-903269-23-1, vfmk.org.

"ohne Titel, FMR"
Unter Einbeziehung von Materialien aus der Publikation wird eine Intervention realisiert. Die prozessuale Installation des Salon für Kunstbuch wird zum Schauplatz, der architektonische Rahmen des Belvedere 21 zur Bühne eines temporären Theaters vergrößert und aktiviert.

Zsolt Tibor (geb. 1973 in Budapest, lebt und arbeitet in Wien). Seit 1995 Studium der bildenden Kunst in Budapest, Sevilla und La Mancha. Ausgezeichnet mit dem Esterhazy UNIQA Art Award (2015) und dem Strabag Artaward International (2012).


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