Alte Musik · Klassik

Zoroastre


Ensemble und Chor Pygmalion (Rameau)

Musikalische Leitung: Raphaël Pichon
Zoroastre: Reinound van Mechelen
Abramane: Nicolas Courjal
Amélite: Sandrine Piau
Érinice: Emmanuelle de Negri
Zopire: Christian Immler
Céphie: Léa Désandre

Ensemble und Chor Pygmalion

Die Uraufführung von Jean Philippe Rameaus fünfter Tragödie, Zoroastre, wurde 1749 in der Pariser Gesellschaft eher mäßig aufgenommen, obwohl die Bühnenshow Berichten zufolge einmal mehr beeindruckend gewesen sein muss. Rameau und sein Librettist Louis de Cahusac entschieden sich, die Oper zu überarbeiten, und 1756 wurde die Tragédie en musique ein fulminanter Erfolg. Gut und Böse stehen sich so eindeutig gegenüber wie selten auf der Opernbühne: Zoroastre und Abramane kämpfen nicht nur um den baktrischen Thron und damit um das Herz der schönen Amélite, sondern auch um die Vorherrschaft der Mächte, die sie repräsentieren. Den dem Libretto innewohnenden Dualismus vermochte Rameau meisterlich zu vertonen und schuf ein regelrechtes musikalisches Feuerwerk.


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