Jazz

Zipflo Weinrich


Meistergeiger Zipflo Weinrich und sein Sohn Buko g präsentieren das junge g-Genie Gismo Graf mit Vater Joschi Graf g und Karl Sayer b

Zipflo Weinrich, geboren 1964 in Wien, feierte seine ersten Erfolge nicht etwa auf der Bühne, sondern bei der Wiener Austria (U21) - der 17 Jahre junge Zipflo spielte mit dem damaligen Fußballnationalteam, ging bei der EM-Meisterschaft sogar als Torschützenkönig und bester Spieler hervor, musste aber nach einer schweren Verletzung mit 18 Jahren seine Fußballerkarriere beenden. Die gute Seite daran: Zipflo Weinrich verschrieb sich danach nur noch der Musik und lebte seine Gabe, die Geige wie kein anderer zum Swingen zu bringen, voll aus. Der Aufstieg am heimischen Jazzhimmel ging rasant vor sich. Gemeinsamen Auftritten mit österreichischen Jazzern wie Karl Ratzer, Fritz Power, Richard Österreicher und vielen mehr folgte das Zusammenspiel mit internationalen Größen wie Barney Kessel, Attila Zoller, Oliver Jackson, Art Farmer, Doot Thielemann, Bireli Lagrene, Red Mitchell und noch vielen anderen.

Dann war Zipflo Weinrich zwei Jahre aus der Jazzszene verschwunden: Er spielte bei dem berühmten Heurigenkabarett ?Die 3 Stehaufmandeln? mit. Es gab zahlreiche Fernsehauftritte und Zipflo konnte so in die Schauspielwelt hinein schnuppern. Doch die Liebe zum Jazz war größer ? die Musikwelt hat ihn wieder! Sein unverkennbares Geigenspiel ist geprägt durch den Sinti-Swing-Stil, wobei er den musikalischen Bogen über Bebop bis hin zum Modern Jazz spannt. In seinen Kompositionen kommt die Individualität seines speziellen Schaffens zur Geltung wie bei keinem anderem Geiger. Zipflo Weinrich wurde 2001 von der Stadt Wien zum Künstler des Jahres gekürt.


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