Theater

Ziemlich beste Freunde


Millionen Menschen haben die Geschichte im Kino gesehen. Endlich liegt der Stoff auch in einer Theaterfassung vor. Die bietet zwar aus praktischen Gründen weniger Ausflüge an, eröffnet dafür aber wunderbare Einblicke in die Innenräume jener Menschen, die das Glück der Freundschaft finden dürfen.

Der Sozialhilfeempfänger Driss braucht nur drei gescheiterte Vorstellungsgespräche, damit man ihm die Arbeitslose bewilligt. Ansonsten interessiert er sich für nicht viel. Schon gar nicht für einen Menschen, der gröbere Probleme hat. Aber genau diese Einstellung interessiert plötzlich den wohlhabenenden, querschnittsgelähmten Philippe, der einen Pfleger sucht. Denn Philippe kann es nicht mehr ausstehen, dass ständig alle Mitleid mit ihm haben.

Driss wird im Haushalt von Philippe als Pfleger angestellt. Schnell wird deutlich, wie unterschiedlich die beiden Männer sind. Arm und Reich treffen aufeinander. Aber emotionaler Reichtum hat nichts mit Geld zu tun. Das beginnt Phillipe allmählich zu begreifen. Driss spürt zum ersten Mal, was es bedeutet, für einen Menschen die Verantwortung zu übernehmen. Und die Schönheit von Magalie spürt er dann auch noch ein bisschen.

Allein in Deutschland haben mehr als 9 Millionen Menschen „Ziemlich beste Freunde“ im Kino gesehen. Es war gar nicht so leicht, die Rechte für diesen Stoff zu bekommen. Es freut uns daher umso mehr, wenn wir Sie im Innsbrucker Kellertheater mit dieser Geschichte im besten Sinne des Wortes
unterhalten dürfen.


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