Theater

Ziemlich beste Freunde


Millionen Menschen haben die Geschichte im Kino gesehen. Endlich liegt der Stoff auch in einer Theaterfassung vor. Die bietet zwar aus praktischen Gründen weniger Ausflüge an, eröffnet dafür aber wunderbare Einblicke in die Innenräume jener Menschen, die das Glück der Freundschaft finden dürfen.

Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Als er wieder einmal auf der Suche nach einem neuen Pfleger ist, schneit der freche Ex-Häftling Driss herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht.

Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe, er engagiert ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.

Die Inszenierung, die auf einer wahren Geschichte basiert, wurde mit dem 1. INTHEGA-Preis „DIE NEUBERIN“ 2015 ausgezeichnet.

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache

Felix Frenken | Michel Haebler | Sara Spennemann | Timothy Peach
Regie: Gerhard Hess
Tournee-Theater Thespiskarren


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