Klassik

Zemlinsky Quartett - In der Puszta


Programm:

Haydn: Streichquartett in g, op. 74/3, „Reiterquartett“
Brahms: Klarinettenquintett in h, op. 115
Bartók: Streichquartett Nr. 2, op. 17

Ausgerechnet vier Tschechen spielen in Schloss Eggenberg eine dreifache Huldigung an die weiten Ebenen Ungarns. Angeblich war es ein fescher ungarischer Reiter, der zufällig an Haydns Fenster in Esterháza vorbeipreschte und ihn zum Anfang seines „Reiterquartetts“ inspirierte.

Sicher von Ungarn geträumt hat Johannes Brahms, als er das sehnsüchtige Klarinettensolo im langsamen Satz seines h-Moll-Quintetts schrieb.

Ganz ohne Traumvorstellungen von der Puszta kam Béla Bartók aus, als er die unverfälschte, raue Bauernmusik seiner Heimat in seinem zweiten Streichquartett verarbeitete.


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