Theater

YODO Oida


Eine mit Blut bespritzte Pistole und der Satz „YODO: You Only Die Once, Why Not Make It Martyrdom“ - so bedient sich der Daesh der Jugend- und Popkultur für seine Propaganda, die sich mühelos in die Sehgewohnheiten seines Zielpublikums einfügt.

Wie sieht es in diesen Menschen aus, bevor sie explodieren und inwieweit können wir mit ihnen sympathisieren? Und was erzählen diese Taten über unsere Gesellschaft und Kultur, aus deren Mitte heraus sie passieren?

Ein potentieller Amokläufer, eine autoaggressive Feministin, ein mitteleuropäischer Open-Source-Terrorist und eine Kämpferin des Matriarchats treffen in einem Raum mitten in Wien aufeinander und verhandeln ihre komplizierten Identitäten, Ängste, Werte und Wünsche. Eine Versuchsanordnung, die dem Performancezwang im absoluten Kapitalismus neue Formen der Solidarität entgegenstellen will.

Eine Produktion von wirgehenschonmalvor in Kooperation mit WERK X.
wirgehenschonmalvor ist ein loses Kollektiv bestehend aus der Künstlerin und Rückenschwimmerin Elke Auer, dem Allround-Allergiker und Regisseur Matthias Köhler, der passionierten Proletin und Dramaturgin Anna Laner und Omid Tabari, Signa Veteran und Individuum.

– Eine Stückentwicklung von wirgehenschonmalvor
– Eine Produktion von wirgehenschonmalvor in Kooperation mit WERK X
– Uraufführung

– ​Inszenierung: Matthias Köhler
– Bühne: Elke Auer
– Kostüme: Madeleine Nostitz
– Musik: EsRap
– Dramaturgie: Anna Laner
– Künstlerische Mitarbeit: Omid Tabari
– Produktionsberatung: Sophie Schmeiser

Mit: EsRap, Jessyca R. Hauser, Banafshe Hourmazdi, Régis Mainka und Gideon Maoz


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