Jazz

Yellowjackets


Mal elektronisch, mal akustisch orientiert, instrumental oder mit Gesang, im Quartett oder mit Gastmusikern – mit den Yellowjackets ist es in 30 Jahren nie langweilig geworden, die Band präsentiert sich immer wieder neu. Egal, ob das Quartett gerade den Narren an R&B, Blues, Pop, afro-kubanischer oder sonstiger Worldmusic gefressen haben, überraschende, elegante und geschmacksichere Kompositionen und Arrangements sind garantiert. Verlässlichkeit auch in Sachen CD-Produktion.

Da ging es Schlag auf Schlag. Neben all den Veröffentlichungen mit Gästen oder Side-Projects, haben die Herren von Yellowjacket mittlerweile 21 Studioalben auf den Markt gebracht. Der aktuelle Tonträger „Timeline“ wurde gerade zweifach für den Grammy nominiert, wodurch sich die Anzahl der Grammy-Nominierungen der Yellowjackets auf 18 summiert und die der Grammy-Auszeichnungen auf zwei. Bei aller Beständigkeit sorgen die Yellowjackets in diesem Jahr für eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hat: Sie haben einen Neuen im Boot! Über drei Jahrzehnte waren Mintzer, Ferrante, Kennedy und Haslip das Dreamteam. Jetzt wird sich Bassist Jimmy Haslip für ein Jahr eine Auszeit von den Yellowjackets nehmen. Die übrigen drei Bandkollegen gönnen es ihm von Herzen und freuen sich gleichzeitig auf Felix Pastorius, der die Bassistenstelle für dieses eine Jahr besetzen wird. Der Sohn des legendären Bassisten Jaco Pastorius stand schon vor Jahren in Kontakt mit Bob Mintzer und spielte auch mit diesem zusammen.

Man legt bei den Yellowjackets größten Wert darauf zu betonen, dass es nicht Felix‘ berühmter Name war, sondern sein außergewöhnliches Talent, das zum Engagement des jungen Bassisten geführt hat. Überzeugend waren bislang seine eigenen Bands, seine Arbeit in der Band des Saxophonisten Jeff Coffin (ex Bela Fleck & The Flecktones, The Dave Matthews Band), Mu’Tet und sein Einsatz bei Cindy Blackman-Santanas Band „Another Lifetime“.


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