Klassik

Yefim Bronfman, Lahav Shani, Klavier


Programm
Johannes Brahms
Drei Intermezzi op. 117 (1892)

Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur op. 10/3 (1796–1798)






Franz Schubert
Fantasie f-moll D 940 für Klavier zu vier Händen (1828)

Antonín Dvořák
Acht Slawische Tänze op. 46 (Auswahl) (1878)

Yefim Bronfman
Dank seiner außergewöhnlichen Technik und lyrischen Begabung wird Yefim Bronfman heute bei seinen Klavierabenden, erlesenen Konzerten und Einspielungen als einer der gefragtesten Pianisten seiner Generation gefeiert.

In dieser Saison gastiert Yefim Bronfman bei den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orkest, dem Gewandhaus Orchester Leipzig sowie dem Philharmonia Orchestra London. In Nordamerika gibt er Konzerte mit den Orchestern in Boston, Chicago, Detroit, Montreal, San Francisco, Philadelphia, Los Angeles und Pittsburgh. In New York gastiert er zweimal mit Kammermusik in der neuen Zankel Halle.

Höhepunkte der vergangenen Jahre waren Konzerte mit den Berliner Phiharmonikern, dem Chicago Symphony, Cleveland Orchestra, Staatskapelle Dresden, Israel Philharmonic, Gewandhausorchester Leipzig, London Philharmonic, Orchestre de Paris, Amsterdamer Concertgebouw Orchester und den Wiener Philharmonikern. Die Reihe der Dirigenten, mit denen Yefim Bronfman arbeitete, ist nicht minder erlesen: Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnanyi, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen, Yuri Temirkanov, Franz Welser-Möst und David Zinman. In den Sommermonaten spielt er regelmäßig bei den Festivals in Aspen, Bad Kissingen, Hollywood Bowl, Luzern, Mostly Mozart, Ravinia, Salzburg, Tanglewood und Verbier. Yefim Bronfman gibt darüber hinaus zahlreiche Klavierabende in den führenden Konzertsälen der USA, in allen europäischen Musik-Metropolen und auch im Fernen Osten.

Ein Exklusivvertrag verbindet Yefim Bronfman seit vielen Jahren mit Sony Classical. Er gewann 1997 den Grammy Award für seine Aufnahmen der drei Bartok-Klavierkonzerte mit Esa-Pekka Salonen und dem Los Angeles Philharmonic. Seine Diskographie beinhaltet Aufnahmen sämtlicher Mozart-, Brahms- und Bartok-Violinsonaten (mit Isaac Stern), alle fünf Prokofieff-Konzerte, die für den Grammy und Grammophone Award nominiert wurden, sowie Rachmaninoffs Klavierkonzerte Nr. 2 und 3. Solo CDs beinhalten Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung", Stravinskys "Drei Szenen aus Petruschka" und Tschaikowskis "Die Jahreszeiten" zusammen mit Balakirevs "Islamey" . 2002 wurde eine CD mit Emanuel Ax mit Werken von Rachmaninov veröffentlicht.

Als hingebungsvoller Kammermusiker hat er mit dem Emerson-, Cleveland-, Guarneri- und Juilliard-Quartett zusammengearbeitet. Weitere langjährige Partner sind unter anderem Yo-Yo Ma, Joshua Bell, Lynn Harrell, Shlomo Mintz und Pinchas Zukerman.

Geboren 1958 in Tashkent, emigrierte Yefim Bronfman im Alter von 15 Jahren mit seiner Familie nach Israel. Dort studierte er bei Arie Vardi, dem Leiter der Rubin Academy of Music in der Universität von Tel Aviv. Später vervollkommnet er seine Studien in den USA an der Juilliard School, dem Marlboro und dem Curtis Institute. Seine Lehrer waren u.a. Leon Fleisher und Rudolf Serkin. Sein internationales Debüt feierte er 1975 mit Zubin Mehta und dem Montreal Symphony .
Im Jahre 1989 erhielt Yefim Bronfman die amerikanische Staatsbürgerschaft.


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