Theater

Writers in Prison


Rund um den 15. November erinnern alle PEN-Zentren weltweit an das Schicksal der inhaftierten Autorinnen und Autoren. Ihr „Verbrechen“ besteht darin, dass sie ihre Meinung frei geäußert haben. Weil Mächtige ungern auf den sozialen Treibsand aufmerksam gemacht werden, auf denen ihre Regime beruhen, werden die Kritiker bedroht, inhaftiert, misshandelt oder getötet.

Wir wissen von rund 900 Menschen, die auf diese Art drangsaliert werden. Ihnen gilt der heutige Abend.

Zwei von ihnen, die bis vor kurzem noch unter prekären Bedingungen im Gefängnis saßen, haben wir heute zu Gast: den kamerunischen Dichter, Essayisten und Politologen Enoh Meyomesse und den ägyptischen Menschenrechtsaktivisten und Schriftsteller Omar Hazek. Beide werden von ihren Erfahrungen in der Haft, aber auch von ihrer Freilassung berichten.

Für beide Autoren hat der Österreichische PEN-Club sich stark engagiert. Die edition pen im Löcker Verlag war weltweit der erste, der ein Werk Enoh Meyomesses in eine Fremdsprache übersetzt hat. Ähnliche Pionierarbeit leistet der Verlag mit dem Werk Omar Hazeks, von dem in Kürze Berichte aus dem Gefängnis auf Deutsch erscheinen.

Es ist dem PEN ein Anliegen, die Stimmen jener hörbar zu machen, die erstickt zu werden drohen. Setzen Sie mit Ihrer Anwesenheit ein Zeichen gegen das Schweigen und die Unterdrückung. Wir laden Sie herzlich zu diesem Abend im Weltmuseum Wien ein.


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