Klassik

WoodAirQuartet - La Folia


»Musikalischer Wahnsinn« als virtuoser Schlagabtausch der Instrumente, ausgelassene Tänze und »lärmende Lustbarkeit« über fünf Jahrhunderte hinweg – Die Komponistin und Musikerin Anna A. V. Lang und ihr mit Cello, Akkordeon, Posaune, Kontrabass und Schlagzeug bunt gemischtes WoodAirQuartet huldigen der »Folía« (Tollheit, Narrheit)

WoodAirQuartet

Anna A. V. Lang
Violoncello
Alois Eberl
Posaune, Akkordeon
Walter Singer
Kontrabass
Robert Kainar
Perkussion
»La Folía - lärmende Lustbarkeit und übermütige Ausgelassenheit«
Anonymus
Folía Criolla / Lied aus Peru
(Bearbeitung von Anna A. V. Lang)
Antonio Martín y Coll
Diferencias sobre las Folías
(Bearbeitung von Anna A. V. Lang)
Anna A. V. Lang
Per Wiewaelti / Fandango
Giovanni Martino Cesare
Canzone »La Hieronyma«
(Bearbeitung von Anna A. V. Lang)
Marin Marais
Folies d'Espagne
Anna A. V. Lang
Cachua Cucha
(Pause)
Antonio Vivaldi
Concerto h-Moll R 424 (F. III/9) für Violoncello und Streicher
(Bearbeitung von Anna A. V. Lang)
Diégo Ortiz
Recercada quarta sobre la Folía
Anna A. V. Lang
Guiro Piece - Folia / Doppelvariation
Anna A. V. Lang
Parlando
Anna A. V. Lang
Guaracha de Ana

»Musikalischer Wahnsinn« als virtuoser Schlagabtausch der Instrumente, ausgelassene Tänze und »lärmende Lustbarkeit« über fünf Jahrhunderte hinweg – Die Komponistin und Musikerin Anna A. V. Lang und ihr mit Cello, Akkordeon, Posaune, Kontrabass und Schlagzeug bunt gemischtes WoodAirQuartet huldigen der »Folía« (Tollheit, Narrheit) und verbinden dabei Musik vergangener Epochen mit eigenen Werken und Improvisationen. Der Begriff »Folía« stammt aus Portugal und bezeichnete im 16. Jahrhundert Tänze und Lieder spanischer und portugiesischer Herkunft. Im Barock wurde der einfache Tanz dann Ursprung virtuoser Variationszyklen. Aber Vorsicht! Wegen ihres ungezügelten Charakters soll die Folia immer wieder verboten worden sein – birgt sie doch »nichts weniger als Torheiten, im Ernst gesagt.« (Johann Mattheson, 1739)


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