Jazz · Volksmusik

Wolfgang Puschnig / Koehne-Quartett, feat. Jatinder Thakur & Achim Tang


Vor 30 Jahren nahm Wolfgang Puschnig zum ersten Mal ein Kärntner Volkslied auf ...

Diese Begebenheit scheint aus der Biographie eines der bedeutendsten Jazzmusiker unserer Zeit wahllos herausgegriffen, steht aber für die Beschäftigung mit den eigenen Wurzeln – was damals in der Folge für zahllose jüngere MusikerInnen in Österreich zum Vorbild werden sollte. Auch Jatinder Thakur hatte in jenen Jahren bedeutenden Anteil daran, dass Österreich in der aufkeimenden „World Music“-Szene wahrgenommen wurde. Wir laden den bescheidenen Tabla-Meister – als Referent der Musikwerkstatt Göttweig und Musiker dieses Konzerts – ein, erneut ins Rampenlicht zu treten. Achim Tang war in den 1990er Jahren ebenfalls im Dienste grenzenloser Musik tätig und auch den Namen des Koehne Quartetts finden wir bereits zu jener Zeit auf Konzertplakaten. So treffen einander nun KünstlerInnen, die sich schon lange kennen, aber in dieser Besetzung noch nie miteinander aufgetreten sind. Diese spannende künstlerische Begegnung lässt viel mehr als bloß neu arrangierte Volksmusik oder „indischen Jazz“ erwarten: denn dafür ist Puschnigs Tonsprache viel zu eigenständig. Doch die Frage, woher wir musikalisch kommen, darf als ein spannender Ausgangspunkt bezeichnet werden.


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