Jazz

Wolfgang Puschnig


Mit vier abwechslungsreichen Konzerten wird einem Urgestein des europäischen Jazz eine eigene Personale gewidmet. Die Porträtreihe im Wiener Konzerthaus bietet die seltene Gelegenheit, Wolfgang Puschnig aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.

Und gerade, weil der begnadete Saxophonist sich und seine Musik immer wieder neu erfindet, eröffnet er diese Reihe gleich mit einem ganz neuen, der Musik Ornette Colemans gewidmeten Programm. Um mit «Sources: The Philly Connection» den US-amerikanischen Sound Colemans aus den 1970er-Jahren authentisch in die Gegenwart und in den Großen Saal zu transformieren, stellt er eine ganz besondere Formation zusammen. Neben Rick Iannacone an der Gitarre und Tim Hutson am Schlagzeug darf natürlich sein langjähriger Freund und musikalischer Wegbegleiter, der Bassist Jamaaladeen Tacuma nicht fehlen, schließlich spielte dieser viele Jahre in Colemans Band und kombinierte dessen «Concept of Harmolodics» mit Funk. Eine echte Sensation ist das österreichische Debüt der indischen Sängerin Asha Puthli, der ersten Sängerin, mit der Coleman zusammenarbeitete: 1971, für die Songs «What Reason Could I Give» und «All My Life» des legendären Albums «Science Fiction».

Programm

«Sources: The Philly Connection»

Interpreten:

Asha Puthli, Gesang

Wolfgang Puschnig, Altsaxophon, Flöte

Jamaaladeen Tacuma, Bass

Rick Iannacone, Gitarre

Tim Hutson, Schlagzeug


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