Theater

Wolf


Dschungel Wien zeigt eine dunkle Liebesgeschichte, ein Schauermärchen und ein Portrait eines Dorfes, voller zeitloser Fragen über Sehnsüchte, Notwendigkeiten und Schicksal. Shakespeare, Tschechow und die Brüder Grimm reichen einander die Hände.

„‚Wolf‘-Darsteller Florian Hackspiel hat das Zeug zum Mädchenschwarm. Michèle Rohrbach ist das zauberhafteste verliebte Mädchen, das man seit Langem gesehen hat.“ (Kurier)

Als Welpe muss Wolf mitansehen, wie seine ganze Familie von Jägern aus dem nahe gelegenen Dorf getötet wird. Die Götter verwandeln ihn in einen Menschen und geben ihm den Auftrag, die Mörder seiner Familie und deren Kinder und Kindeskinder zu töten. Erst wenn dies bis zum letzten Vollmond - dem blauen Mond - vollbracht ist, wird er wieder sein ursprüngliches Wesen annehmen und sich in einen Wolf zurück verwandeln können.

Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen. Im Dorf ist wieder ein Jäger auf seltsame Weise ums Leben gekommen und Wolf kehrt in das Dorf zurück. Dort trifft er auf eine junge Frau: Sie ist, wie schon ihre Mutter und Großmutter vor ihr, die „Sandstreuerin“ des Dorfes. Sie streut Sand auf die Gräber der Toten, damit diese mit dem Zählen der Sandkörner beschäftigt sind und keine Zeit haben, noch mehr DorfbewohnerInnen zu sich zu holen. Ihr Vater ist es auch, der nun als letzter der Jäger gestorben ist. Das bedeutet, dass Wolf, um seinem Alptraum von einem Tod als Mensch zu entgehen, auch sie umbringen oder von ihr getötet werden muss. Doch dann verlieben sich die beiden ineinander …

Autor, Regie: Theo Fransz Ausstattung: Mareile Krettek
Musik: Jan-Willem van Kruyssen
Dramaturgie, Regieassistenz: Martina Maggele
Lichtdesign: Stefan Enderle
DarstellerInnen: Michèle Rohrbach, Florian Hackspiel


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