Vortrag

Wir verstehen es (noch) nicht- Gespräch


Zu welchem Zeitpunkt kann man wissen, was eine Ausstellung bedeutet und bedeutsam macht? Wenn das Thema im Rahmen der Konzepterstellung festgelegt wird, wenn die Künstler/innenlisten fixiert sind, am ersten Tag nach der Eröffnung? Was, wenn wir davon ausgehen, dass sich das tatsächlich Besondere und Diskussionswürdige einer Ausstellung erst zeigt, wenn sie steht; zudem ein kritisches oder auch nur benennendes Urteil über „was es nun geworden ist“ nur aus der Konfrontation verschiedener Sichtweisen auf das Gezeigte erwachsen kann? Wie soll man unter diesen Bedingungen im Voraus planen, worüber man begleitend zur Ausstellung reden wollen wird?

Die Gesprächsreihe Wir verstehen es (noch) nicht stellt sich – erstmals im Rahmen der Ausstellung The Future of Memory – der Herausforderung und lädt Gäste und Interessierte zu einer Annäherung an einen „komplizierten Prozess“, der möglicherweise „niemals zu eindeutigen Ergebnissen führt. [Das Verstehen] ist eine nicht endende Tätigkeit, durch die wir Wirklichkeit, in ständigem Abwandeln und Verändern, begreifen und uns mit ihr versöhnen, das heißt durch die wir versuchen, in der Welt zu Hause zu sein.“ (Hannah Arendt)


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