Tanz · Theater

Wild im Wald


Viele Grimmschen Märchenfiguren erwachen auf der Kammerspielbühne zum Leben – getanzt vom Ballettensemble des Salzburger Landestheaters. Durfte in der vergangenen Spielzeit Phileas Fogg zur großen Begeisterung des Publikums in 80 Tagen um die Welt reisen, so laden wir dieses Jahr zum märchenhaften Tanz, frei nach den Brüdern Grimm.

Der Wald ist finster und voller Geräusche, es ist tiefe Nacht. Die kleine Luisa hat sich verirrt und vor dem Morgen wird sie keinen Weg nach Hause finden. Also sucht sie Zuflucht in einem hohlen Baumstamm, wo sie ein altes Märchenbuch und einen Kerzenstumpf findet. Im flackernden Licht beginnt Luisa zu lesen und – abrakadabra, simsalabim, auf wundersame Weise wird der Wald ringsum lebendig.

Luisa taucht in eine bunte Märchenwelt ein, mit phantastischen Geschichten und schillernden Figuren. Schnell ist Luisa gebannt und alle Furcht ist vergessen. Was geschieht, wenn Rotkäppchen auf Rumpelstilzchen trifft … Wenn das tapfere Schneiderlein, das hoffnungslos in die schöne Königstochter verliebt ist und sogar den Kampf mit übermächtigen Riesen aufnimmt, um ihre Hand zu gewinnen? Was passiert mit der Prinzessin mit der goldenen Kugel, die zwar keinen Frosch küssen, ihn aber gegen die Wand schmeißen muss, um ihren Märchenprinzen zu bekommen? Wie werden Hänsel und Gretel, die in die Fänge einer bösen Hexe geraten, schließlich ihrem Backofen entkommen?

Jacob und Wilhelm Grimm legten vor gut 200 Jahren den ersten Band ihrer »Kinder- und Hausmärchen« vor und begründeten damit eine einzigartige Enzyklopädie deutschsprachiger Märchen und Volkssagen, mit denen seither zahllose Generationen von Eltern und Kindern aufgewachsen sind.

Regieteam:

Szenische Konzeption Astrid Großgasteiger

Choreographie Kate Watson, Alexander Korobko, Josef Vesely

Ausstattung Katja Schindowski


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