Klassik

Wiener Singverein


„Den Reichtum Ihres hervorragenden Genies zu bewundern ist mir zur Gewohnheit geworden“ schrieb Franz Liszt in einem Brief an Gioacchino Rossini kurz vor dessen Tod in Erinnerung an ihre erste Begegnung. Dass der weltberühmte italienische Komponist neben großartigen Opern auch herausragende und formvollendete Sakralwerke komponierte, beweist eines seiner wichtigsten Spätwerke: die „Petite Messe Solenelle“.

In der ungewöhnlichen und selten eingespielten Originalfassung für 4 Solisten, Chor sowie Klavier- und Harmonium-Begleitung schuf Rossini kurz vor seinem Tod eine farbenreiche und melodisch abwechslungsreiche Messvertonung, die in ihrer Tonsprache aber dennoch stark an die Oper erinnert.

Der Wiener Singverein unter der Leitung von Johannes Prinz und der mehrfach ausgezeichnete Pianist Clemens Zeilinger stellen diesem facettenreichen Werk Rossinis gemeinsam mit den herausragenden Solisten Ildikó Raimondi, Eva-Maria Riedl, Herbert Lippert und Josef Wagner sowie Robert Kovács am Harmonium ausgewählte spirituelle Werke von Franz Liszt gegenüber.

Interpreten:

Wiener Singverein - Leitung: Johannes Prinz
Ildikó Raimondi, Sopran,
Eva-Maria Riedl, Alt,
Herbert Lippert, Tenor,
Josef Wagner, Bass,
Clemens Zeilinger, Klavier,
Robert Kovács, Harmonium

Programm:

G. Rossini: Petite Messe Solennelle (Originalfassung für Chor, Solisten, Klavier
und Harmonium)
F. Liszt: Intermezzi religieuses, ausgewählte Klavierwerke zur Messe: Invocation - Un sospiro - Saint Francois d'Assise prédicant aux oiseaux


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