Klassik

Wiener Sängerknaben - Gute Hirten Weihnachtskonzert


Hirten spielen in der Weihnachtsgeschichte eine große Rolle; ihr Glaube, ihre Würde und ihre Zuverlässigkeit werden allgemein bewundert. Ein Hirte trägt Verantwortung. „(Ge)rechter Hirte“ ist ein altorientalischer Königs- und Göttertitel; in der Bibel ist der Gute Hirte Gott, der für seine Schäfchen sorgt.

Die „einfachen“ Hirten in der Bibel stehen stellvertretend für den Menschen, für uns alle. Viele Weihnachtslieder erzählen, wie sie auf dem Feld lagern, wie sie den Engel sehen, wie sie das Kind Jesus finden und jubeln. In den Alpen wurden die Lieder von kleinen Gruppen als Hirten verkleideter umherziehender Sänger vorgetragen, die die Handlung auch spielten – etwa beim Anglöckeln; ein Brauch, den es heute noch gibt.

Wo sie auch herkommen, welche Geschichte hinter ihnen auch stecken mag: Hirtenlieder stellen einen klaren Bezug zwischen der biblischen Geschichte und dem Einzelnen her. Ob Sänger oder Hörer, jeder kann sich mit den Hirten identifizieren. In jedem von uns steckt ein bisschen Guter Hirte. Und ein bisschen Schaf.

Im MuTh werden alle zu Guten Hirten; im MuTh feiern die Wiener Sängerknaben mit dem Chorus Juventus, mit der Schubert-Akademie und dem Publikum – mit Musik von Bach und Händel, mit klassischen Weihnachtsliedern und Hirtenliedern. Mit Händels „Hallelujah“ und natürlich „Stille Nacht“ wünschen die Wiener Sängerknaben ihrem Publikum am Ende schöne Weihnachten.


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