Klassik

Wiener Klaviertrio


Zum Auftakt seines Zyklus verbindet das international renommierte Wiener Klaviertrio gemeinsam mit befreundeten Musikern schwelgerische Ausblicke auf Wien zu Schuberts Zeiten mit dem Blick auf die Moderne.

So erklingen neben Schuberts frühem Klaviertrio, das in seiner Konzeption dennoch auf die Spätzeit verweist, und seinem beliebten Notturno auch kammermusikalische Glanzstücke von Alban Berg und Anton Webern. Mit seiner Klaviersonate op. 1 stellte sich Berg einst wagemutig dem Wiener Publikum vor, trat er doch damit unweigerlich dem Sonatenschaffen großer Meister wie Beethoven oder Schubert entgegen. In seinen Duo-Kompositionen setzte Webern den Weg der Reduktion, wie bereits in früheren Instrumentalwerken erprobt, konsequent fort. Die Bearbeitungen berühmter Walzer-Melodien von Johann Strauß (Sohn) durch die Vertreter der Zweiten Wiener Schule erklingen als höchst gelungene Synthese. Ein rundum feierliches Programm anlässlich des zehnjährigen Bestehens des sympathischen Wiener Kammermusikensembles und des 50. Geburtstages seines Pianisten!

INTERPRETEN:

Wiener Klaviertrio
David McCarroll, Violine
Matthias Gredler, Violoncello
Stefan Mendl, Klavier, Harmonium
Gerhard Schulz, Violine
Heinz Medjimorec, Klavier, Harmonium
Johannes Flieder, Viola

PROGRAMM:

Franz Schubert
Klaviertrio B-Dur D 28 «Sonate» (1812)
Alban Berg
Sonate op. 1 für Klavier (1907-1908)
Anton Webern
Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11 (1914)
Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7 (1910-1914)
Zwei Stücke für Violoncello und Klavier (1899)
Franz Schubert
Adagio Es-Dur D 897 für Klaviertrio «Notturno» (1827 um)






Johann (Sohn) Strauß
Schatz-Walzer op. 418 (Bearbeitung für Streichquintett, Harmonium und Klavier: Anton Webern) (1886)
Wein, Weib und Gesang. Walzer op. 333 (Bearbeitung für Streichquartett, Klavier und Harmonium: Alban Berg) (1869/1921)
Rosen aus dem Süden. Walzer op. 388 (Bearbeitung für Klavier, Harmonium und Streichquartett: Arnold Schönberg) (1880/1921)


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