Vortrag

Wien als Transitstadt. Sowjetisch-jüdische Migration via Österreich


Semesterschwerpunkt der Veranstaltungsreihe des Vereins GEDENKDIENST:
„Gehen und Bleiben nach 1945. Migration nach dem Ende der NS-Herrschaft“

Das aktuelle Semesterprogramm widmet sich der Frage nach Migration aus und nach Österreich, die vor dem Hintergrund der Verfolgungs- und Vertreibungsgeschichte des Landes diskutiert werden soll. Die Vortragenden setzen sich mit Themen wie dem Umgang mit sogenannten Besatzungskindern, der Migration von sowjetischen Jüdinnen und Juden nach und durch Österreich sowie der Bedeutung von Scheinehen in Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Eine Kooperationsveranstaltung mit Momentum-Geschichte thematisiert die Rückholung von jüdischen Überlebenden nach Ungarn. In einer abschließenden Veranstaltung wird im Kontext aktueller Debatten über das Thema Flucht und Asyl die historische Verantwortung Österreichs im Hinblick auf die Vertreibungsgeschichten vieler Österreicher¬Innen diskutiert. Beispiele aus der Arbeit mit Menschen, die nach Österreich geflohen sind, sollen die bestehenden Handlungsmöglichkeiten von Aktivist¬Innen und die aktuelle Frage nach dem Gehen und Bleiben beleuchten.


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