Theater

Wie zerronnen, so gewonnen


„Wie zerronnen, so gewonnen“ zeigt, wie aus zwei ungleichen Schwestern echte Komplizinnen werden, die es schaffen, die ganze Kleinstadt an der Nase herum zu führen und ist zugleich eine Satire auf Mechanismen der Geldwirtschaft, die dazu führen, dass das Geld immer da landet, wo schon am meisten liegt.

Ein Lottosieg ohne Gewinnerin. Eine Provinzstadt die Kredite in Millionenhöhe gewährt. Eine kratzbürstige Nachbarin die plötzlich ganz handzahm wird und eine nörgelnde Schwester die selbst ihr dunkles Geheimnis mit sich trägt.



Wie zerronnen, so gewonnen bei den Sommerspielen Grein



Die einst gefeierte Schauspielerin Minna lebt in der heruntergekommen Villa ihrer Eltern. Die meiste Zeit ist sie betrunken, in den seltenen Wachphasen spielt sie Lotto und versucht dem Gerichtsvollzieher aus dem Weg zu gehen, denn die einst viel begehrte Diva ist hoch verschuldet, ihre Karriere am Ende. Eines Tages steht Minnas Schwester Else, eine biedere Finanzbeamtin, vor der Tür, um ihren Teil des elterlichen Erbes einzufordern. Als wäre das noch nicht genug, stehen auch noch der Vertreter der Bank, ein Polizist und die schrecklich lästige Nachbarin auf der Schwelle. Da ertönt im Radio die Nachricht, dass ausgerechnet jene Zahlenkombination, die Minna seit Jahren spielt, im Lotto gezogen wurde.
Im Handumdrehen steht Minna wieder im Mittelpunkt. Banken, die Nachbarin und der Bürgermeister legen ihr die Welt zu Füßen, tagelang ist sie die Sensation der hiesigen Presse, jeder möchte sich im Endeffekt ein Stück vom Kuchen abschneiden. Blöd nur, dass Minna im Suff vergessen hat an der Ziehung teilzunehmen, doch das wissen nur sie und ihre Schwester Else und die schweigt, um ihr eigenes dunkles Geheimnis zu hüten ....

„Wie zerronnen, so gewonnen“ zeigt, wie aus zwei ungleichen Schwestern echte Komplizinnen werden, die es schaffen, die ganze Kleinstadt an der Nase herum zu führen und ist zugleich eine Satire auf Mechanismen der Geldwirtschaft, die dazu führen, dass das Geld immer da landet, wo schon am meisten liegt.

Mit: Elisabeth Balog, Gertraud Frey, Christine Renhardt, Erwin Bail, Thomas Bauer und Michael Gert

Regie: Fritz Holy
Assistenz: Stefanie Gmachl

Bühne: Erwin Bail

Stückrechte bei:
AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH
http://ahnundsimrockverlag.de/

Kartenvorverkauf:
Buchhandlung Grünsteidl - Stadtplatz Grein – 07268/ 373
Sa., So. im Juli und August ab 14 Uhr: 07268/ 7730 oder 0664/ 88 46 91 04
Linzer Kartenbüro - Herrenstraße 4 - 0732/ 77 88 00
Internet: http://www.comfortticket.de



Sommerspiele Grein



Die Sommerspiele Grein, unter der Leitung von Michael Gert, feierten im Sommer 1964 ihr Debüt mit der Käutner-Fassung von "Das Glas Wasser" von Eugène Scribe. Seither erfreuen sich die Sommerspiele Grein großer Beliebtheit und bezaubern ihre Gäste aus dem In- und Ausland mit solider Schauspielkunst und einer abwechslungsreichen Stückauswahl nationaler und internationaler Komödien.
Prinzipal Michael Gert wurde 2013, anlässlich der 50. Saison der Sommerspiele Grein, das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich verliehen.


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