Ausstellung: Wissen

Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen


Naturhistorisches Museum

1010 Wien - Innere Stadt, Burgring 7

Mi., 19.10.2016 - Mo., 01.05.2017

Mo: 09:00 - 18:30 Uhr
Di: Geschlossen
Mi: 09:00 - 21:00 Uhr
Do: 09:00 - 18:30 Uhr
Fr: 09:00 - 18:30 Uhr
Sa: 09:00 - 18:30 Uhr
So: 09:00 - 18:30 Uhr

„Wie alles begann“ lädt ein zu einer Spurensuche, die über 13 Milliarden Jahre zurück in die Vergangenheit, zum Ursprung des Universums, führt.

Mit faszinierenden Bildern, spannenden Wissenschaftsexponaten und begehbaren Kunstinstallationen unternimmt die Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“ eine einzigartige Reise vom Anfang bis zum Ende unseres Universums und thematisiert jene Fragen, die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigen: Woraus besteht das Universum? Was ist Dunkle Materie? Hat das Universum einen Anfang und ein Ende? Und: Was war vor dem Urknall? Fragen, die uns an die Grenzen unseres Wissens und unseres Vorstellungsvermögens führen, zum Teil beantwortet mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Teilchenphysik und Kosmologie, die in der Ausstellung anhand von faszinierenden Fotografien, beeindruckenden Grafiken und spannenden Exponaten veranschaulicht werden. So ist das Modell eines riesigen Teilchendetektors im Maßstab 1:20 ebenso zu sehen wie eine Live-Schaltung nach Genf, in den Kontrollraum des CMS-Experiments am größten Forschungszentrum für Teilchenphysik, CERN. Und wer Wissenschaft eher sportlich betrachtet, kann sogar Fußball mit Protonen spielen.

Durch die zeitgenössischen Werke von Kunstschaffenden wie Chris Henschke, Michael Hoch, Brigitte Kowanz, Hofstetter Kurt, Eva Schlegel und Manfred Wakolbinger eröffnen sich den Sinnen der Besucherinnen und Besucher zudem alternative visuelle und akustische Blickwinkel auf die große Menschheitsfrage, wie alles begann. Die Ausstellung lädt ein zu einer Spurensuche, die über 13 Milliarden Jahre zurück in die Vergangenheit führt, zum Ursprung des Universums.

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:




  • Barbara Imhof/ Damjan Minovski/ Eva Schlegel: "Nebel im Kosmos". Für die Ausstellung entwickelten Künstlerin Eva Schlegel, Architekt Damjan Minovski und Weltraumarchitektin und -forscherin Barbara Imhof eine begehbare Rauminstallation, die das sonst Unsichtbare visuell erfahrbar macht.

  • Manfred Wakolbinger: "Galaxies". Das Meer von Sulawesi - Manfred Wakolbinger sieht auf seinem nächtlichen Tauchgang zunächst nichts als Plankton und undurchdringliche Dunkelheit. Doch plötzlich erschein ein leuchtendes Gebilde, wie eine Galaxie. Aus Fotografien dieser Begegnungen enstanden die Filme Galaxies 1-4.

  • Brigitte Kowanz: "Der Nullpunkt von Raum und Zeit". Brigitte Kowanz thematisiert den Urknall als komplexe Ausdehnung von Raum und Zeit. Spiegel und Zweiwegspiegel sowie Neon-, Argon- und Xenon-Röhren bilden in ihrem Wechselspiel eine sich öffnende virtuelle Unendlichkeit.

  • Hofstetter Kurt: Hofstetter Kurts lentikulares Objekt "Susys Fingerprint" visualisiert die Theoroie der Supersymmetrie mit der Methode der induktiven Rotation. Durch die wiederholte Anwendung der Regel auf die quadratische Ausgangsfigur von vier Elementarteilchen werden Musterebenen generiert. Seine Klanginstallation Myon D koppelt jedes Aufspüren von Myonen in der Funkenkammer mit dem Zirpen einer Grille.

  • Michael Hoch: "The GodParticleHuntingMachine". Michael Hoch, österreichischer Physiker am CERN und Künstler, stellt das CMS-Experiment in den Mittelpunkt der Fotocollage und zeigt neben der Technologie auch die Ästhetik des Objekts.

  • Chris Henschke: "Nature of the Apparatus". Ein Video des Large Hadron Colliders (LHC) wird algorithmisch manipuliert, so dass die Klänge des Beschleunigerstrahls und des Detektors den Ablauf des Films steuern.