Vortrag

Wie Achtsamkeit das Gehirn verhindert


Gastveranstaltung Österreichischer Bundesverband für Achtsamkeit/Mindfulness ÖBAM

Achtsamkeit bedeutet, dem Erleben im gegenwärtigen Moment offen, neugierig und liebevoll zugewandt zu begegnen. Die wissenschaftliche Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Achtsamkeitsmeditation zu
vielfachen positiven Effekten auf die psychische Gesundheit führen kann und die Lebenszufriedenheit erhöht. Neurowissenschaftliche Studien haben sich mit der Frage beschäftigt, welche Mechanismen diesen Effekten zugrunde liegen. Im Vortrag wird zunächst theoretisch und durch praktische Übungen vermittelt, was Achtsamkeit ist. Danach werden Daten verschiedener Untersuchungen vorgestellt, die sich mit den Mechanismen der verbesserten Emotionsregulation durch Achtsamkeit beschäftigen.

Dr. Britta Hölzel ist Diplom-Psychologin, Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR)- und Yoga-Lehrerin. Als Wissenschaftlerin untersucht sie die neuronalen Mechanismen der Achtsamkeitsmeditation mittels magnetresonanztomographischer Aufnahmen. Bisher führte sie ihre Forschung an der Harvard Medical School in Boston, USA, und an der Universität in Giessen durch; derzeit arbeitet sie an der TU in München.

Vortragende
Harvard-Forscherin Dr. Britta Hölzel


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