Musical · Theater

West Side Story


Musicals am Broadway waren bis Mitte der 1950er-Jahre vor allem eines: leichte Unterhaltung. Mit der West Side Story änderte sich das, erstmals wurden gesellschaftlich relevante Probleme auf die Bühne gebracht.

New York in den 1950ern. In einem Viertel rivalisieren zwei Gangs: die einheimischen Jets und die aus Puerto Rico stammenden Sharks. Riff, der Anführer der Jets, schwört, dass er die von Bernardo angeführten Sharks aus „seinen“ Straßen vertreiben werde. Dabei soll ihn Tony unterstützen, sein Freund und ehemaliger Mitbegründer der Jets. Doch Tony ist der Gang eigentlich entwachsen, und bei einem Tanzfest verliebt er sich auch noch Hals über Kopf in Bernardos Schwester Maria. Alle wissen: Diese Liebe hat keine Chance.

Musicals am Broadway waren bis Mitte der 1950er-Jahre vor allem eines: leichte Unterhaltung. Mit der West Side Story änderte sich das, erstmals wurden gesellschaftlich relevante Probleme auf die Bühne gebracht. Die Resonanz war zunächst eher verhalten, denn die Geschichte widersprach den Erwartungen des Publikums: Ein Broadway-Musical war bis dahin immer eine „Musical Comedy“ – und ein Happy End obligatorisch. Doch in der West Side Story liegen zur Pause schon zwei Menschen tot auf der Bühne, und auch einer der Protagonisten, Tony, stirbt am Schluss – ein enormer Stilbruch für die „leichte Muse“. Ein Mut, der belohnt wurde, gilt doch die West Side Story heutzutage als das Tanzmusical schlechthin.

Die begeistert gefeierte Produktion kehrt noch einmal auf die Bühne im Großen Haus zurück.

Besetzung
Riff
Benjamin Werth
Tony
Florian Stern
Action
Steven Armin Novak
A-Rab
Andreas De Majo
Baby John
Edward R. Serban
Anybody´s
Verena Pötzl, Julia Steingaß
Bernardo
Michael Souschek, Janko Danailow
Chino
Vincent Bueno, David Hardenberg
Maria
Sophia Theodorides
Anita
Lucia Isabel Haas Muñoz
Rosalia
Greta Marcolongo
Consuela
Kathrin Eder


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