Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Werner Schrödl


Werner Schrödl versteht Fotografie als ein Medium, das unsere Sehgewohnheiten verunsichert und manipuliert.

Der Fotoabzug ist kein reines objektiviertes Zeitfenster, das eingefroren wird – „so ist es gewesen“ nach Roland Barthes –, sondern eine konstruierte Situation des Möglichen. Momente des Irritierenden, Rätselhaften, ja auch Unheimlichen treten ein – es sind Bildräume voll mystischer Atmosphäre.
Werner Schrödl (geb. 1971 in Vöcklabruck, lebt und arbeitet in Wien) versteht Fotografie als ein Medium, das unsere Sehgewohnheiten verunsichert, manipuliert, und unseren Blickpunkt auf die wahrgenommene Wirklichkeit verändert.

Dabei bedient sich Schrödl keineswegs fiktionaler oder surrealer Motive und Erzählstränge sondern schafft alles aus der vorhandenen Realität. Mit großem Aufwand arrangiert der Künstler die Szenerien, die filmisch oder fotografisch festgehalten werden. Es sind stets Interventionen in Innen- oder Außenräumen, wenn er etwa die Waldsilhouette mittels Baumverlängerung manipuliert, oder einen monumentalen Ballon in die ehemalige Halle des Wiener Südbahnhofs einfasst. Dabei spielt stets eine skulpturale Qualität eine übergeordnete Note, wenn auch nur temporär beschränkt, wie im Falle der Baumverlängerung, die in Folge einem Sturm zum Opfer fiel. In der aktuellen Werkserie übernimmt das allumstrahlende Licht die Regie über das Szenario, verwandelt weitläufige Landstriche, historische Architekturen und Personen in ein Ereignis zwischen Traum und Wirklichkeit.

Kurator: Florian Steininger
Eintrittspreise

Erwachsene EUR 10,-
Senioren EUR 8,50
17-27 Jahre EUR 6,-
Juniorkarte (6 bis 16 Jahre) EUR 4,-

Familienkarte groß (2 Erwachsene und 3 Kinder bis 16 Jahre) EUR 20,-
Familienkarte klein (1 Erwachsener und 3 Kinder bis 16 Jahre) EUR 15,-

Öffnungszeiten während Ausstellungen

Täglich 10.00 - 19.00 Uhr
Freitags 10.00 - 21.00 Uhr
Öffentliche Führungen

Freitag 18.30 Uhr
Samstag 15.30 Uhr
Sonn- und Feiertage 11.00 Uhr


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