Theater

Wenn Götter das dürfen



Bekannte und weniger bekannte Geschichten aus Ovids Metamorphosen. Der deutsch-griechische Autor Aristoteles Chaitidis wird seine zweite Arbeit im Schubert Theater gemeinsam mit Eri Bakali, Angelo Konzett, Jana Schulz und einigen wandelbaren Puppen bestreiten.

Objekttheater nach Ovids Metamorphosen

Zwei Figuren betreten die Bühne. Hera und Hermes. Sie wollen die Bühne für die Rückkehr der Götter vorbereiten. Doch die Welt ist verwüstet. Der Planet voller Müll. Die einst blühenden Wiesen nun öde Halden. Sie müssen aufräumen und die Welt vom Müll befreien. Auf der Schubert-Bühne verwandeln sie sich in Putzpersonal mit Schaufel und Besen, während herumliegender Müll und ausrangierte Gebrauchsgegenstände von ihrem einst edlen Schicksal erzählen. Halbgötter, Nymphen, Dryaden, Najaden, Satyrn und die in den Himmelsstand erhobenen Heroen, alle werden zurück erwartet. Was einst war, verwandelt sich in Neues, und Neues vergeht in Gewesenes. Doch lohnt es sich, die Erde für die Menschheit zu retten? Und was sagt Gaia, unsere Erde, eigentlich dazu? Erträgt sie ein weiteres Weltenalter mit Menschen und Göttern und allem, was diese anrichten?

Bekannte und weniger bekannte Geschichten aus Ovids Metamorphosen: Ein Werk, das mit der Schöpfung beginnt und bis in Ovids Gegenwart reicht, also die gesamte, damalige Menschheitsgeschichte in insgesamt 15 Büchern dichterisch umfasst. Jede Geschichte endet mit einer Verwandlung, denn das ist das zentrale Motto des Werkes: Alles (ver-)wandelt sich. Der deutsch-griechische Autor Aristoteles Chaitidis wird seine zweite Arbeit im Schubert Theater gemeinsam mit Eri Bakali, Angelo Konzett, Jana Schulz und einigen wandelbaren Puppen bestreiten.

Regie&Text: Aristoteles Chaitidis
Spiel: Eri Bakali, Angelo Konzett
Musik&Dramaturgie: Jana Schulz
Kostüm: Isabel Vollrath


Aktuelle Termine

  • Do., 19.03.2020

    19:30

    • Premiere
  • Fr., 20.03.2020

    19:30
  • Sa., 21.03.2020

    16:30
  • Sa., 18.04.2020

    19:30
  • So., 19.04.2020

    19:30