Theater

Weiter leben - eine Jugend


„Ich habe Theresienstadt geliebt. Ich habe Theresienstadt gehasst."

Ruth wird in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in Wien geboren. Sie ist ein jüdisches Mädchen. Mit sieben Jahren darf sie in ihrer Heimatstadt weder auf einer Parkbank noch in der Straßenbahn sitzen. Auch ein Kinobesuch ist verboten. Sie muss ständig die Schule wechseln, da die Klassen für jüdische Kinder immer neu zusammengesetzt werden.

Schließlich wird sie mit ihrer Mutter nach Theresienstadt deportiert, später nach Auschwitz-Birkenau und Christianstadt. Nur durch Zufall überlebt Ruth ...

Glasklare, genau formulierte Erinnerungen lassen Ruths Geschichte für die ZuschauerInnen lebendig werden; gleichsam im extremsten Augenblick wird die Erinnerung ausgeblendet und aus der Distanz der Gegenwart betrachtet. Im Wechselspiel von Erzählung und Handlung entsteht ein spannungsreicher dramaturgischer Bogen.

Ein aufwühlendes Erzähltheater, das zum Nachdenken anregt.

„Es hat sich gelohnt, weiter gelebt zu haben, wenn man diese Inszenierung gesehen hat." (Ruth Klüger)

Nach dem autobiografischen Buch „weiter leben - eine Jugend" von Ruth Klüger, Wallstein Verlag Göttingen | Regie: VeroNika Sommeregger | Textfassung: Hubertus Zorell, Pete Belcher | Bühne: Peter Ketturkat | Kostüme: Verena Vondrak, Renate Wichtl | Darstellerinnen: Franziska King, Anne Wiederhold


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