Party · Pop / Rock

Watte + Liliacs & Champagne + Holy Sons


Watter: das nordische Wort für Wasser. Ein Trio taucht tief in die Spiritualität tiefer Gewässer ein und beschwört das kostbare Element. Zak Riles (Grails), Tyler Trotter (Strike City) und Britt Walford (Slint) lässt aus unzähligen Nachtsessions dunkle, ätherische Klänge auferstehen. Mannigfache Klangfarben, eine Vielzahl ungewöhnlicher Instrumente: Saz , Oud, Melodica und eine analoge Drum Machine sind dominant. Meditativ und warmherzig wird diese heilsame Musik nur punktuell von lauten Gitarrenwellen verstärkt. Rituell und bewußtseinserweiternd.
Das Debut-Album “This World” ist auf Temporaray Residence erschienen.

Lilacs & Champagne ist ein Nebenprojekt von Emil Amos (Grails, Om) und Alex Hall (Grails). Sehr loungig und cineastisch gehen sie hier zu Werke, das Ambiente ist in einem zartem Lila gehalten und der Champagner fließt in strömen (der Bandname ist Programm).
Sie samplen skandinavische Soft Pornos und obskure B-Movies der späten 60er, verwenden satte Funk-Grooves und 80er-Jahre Keyboardflächen ebenso selbstverständlich wie Einflüsse von Psychedelic Pop.

Emil Amos ist Gründungsmitglied der genialen Grails und Lilacs & Champagne, mittlerweile aber auch Schlagzeuger bei OM. Sein persönlichstes und ältestes Projekt sind aber Holy Sons. Hier beweist er sich als hochtalentierter Multi-Instrumentalist, der das gesamte Album im Alleingang eingespielt hat. Das erinnert natürlich von der Herangehensweise an Leute wie Lou Barlow (Sebadoh) oder Ariel Pink, Amos ist allerdings weniger dem lo-fi Sound verfallen und versucht - trotz Homerecording-Technik - einen warmen, erdigen Klang zu erzeugen, der seinen Ursprung auch in den 70ern haben könnte


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