Klassik

Waseda Symphony Orchestra Tokyo


Japans einzigartiges Jugendorchester, ist wieder auf großer Europa- Tournee und gastiert traditionell in jenen Konzertsälen, in denen Herbert von Karajan mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern seine Erfolge gefeiert hat: neben Wien und Berlin u.a. im Großen Festspielhaus in Salzburg oder im Gewandhaus Leipzig.

Programm:

RICHARD STRAUSS Also sprach Zarathustra, op. 30 - Sinfonische Dichtung für großes Orchester

RICHARD STRAUSS Don Juan, op. 20 - Sinfonische Dichtung für großes Orchester

RICHARD STRAUSS Salomes Tanz, op. 54 aus Salome

MAKI ISHII Mono-Prosm für japanische Trommeln und Orchester

Auch im Rahmen seiner insgesamt 14. Tournee durch Europa gastiert das Waseda Symphony Orchestra wieder im Großen Festspielhaus. Die lange Partnerschaft mit diesem beeindruckenden Amateurorchester der Waseda Universität, einer der ältesten und angesehensten Bildungseinrichtungen Japans, ist dem Engagement und der langjährigen Freundschaft Herbert von Karajans mit eben dieser Institution zu verdanken.

Die etwa 300 Orchestermitglieder studieren an den 13 verschiedenen Fakultäten der Waseda-Universität Philosophie, Literatur, Rechtswissenschaften, Naturwissenschaften, wären so gesehen also Laienmusiker. Und obwohl die Waseda Universität keine Musikfakultät besitzt, hat sie trotzdem ein ausgezeichnetes Orchester, deren Mitglieder vor allem eines, nämlich die Liebe zur Musik, verbindet. Karajan schätzte deren Willen, Außergewöhnliches zu leisten, ohne dabei jedoch an Spielfreude einzubüßen. Am Pult dieses Orchesters standen Dirigenten wie Seiji Ozawa, Lenard Slatkin, Giuseppe Sinopoli und viele andere. Das Waseda Symphony Orchestra unternahm bisher 13 internationale Tourneen mit 160 Konzerten.

Traditionell liegt der Schwerpunkt bei der Programmgestaltung auf den Werken von Richard Strauss. Nach dem ‚Heldenleben‘ und der ‚Alpensinfonie‘ stehen beim Gastspiel im Februar die sinfonischen Dichtungen ‚Also sprach Zarathustra‘ und ‚Don Juan‘ im Mittelpunkt. ‚Die Sonne geht auf. Das Individuum tritt in die Welt oder die Welt ins Individuum.‘ So beginnt der ‚Hymnus an die Sonne‘ aus Nietzsches großem Werk, den Richard Strauss zum Text musikalisch frei assoziierend mit gewaltigen Takten symbolisiert. Grundidee ist das anschwellende Motiv einer Trompete, die dunkel untermalt wird von Kontrabass, großer Trommel, Fagott und Orgel. Am Ende triumphiert die Ewigkeit der Natur über die Flüchtigkeit des Menschen. Also sprach Zarathustra ist eines der monumentalsten und beeindruckendsten Orchesterwerke unseres Jahrhunderts. Besondere Berühmtheit erlangte es durch das Trompetenmotiv am Anfang, das für den Film ‚Odyssee im Weltraum‘ und für verschiedene Werbespots verwendet wurde.

Weiterer Höhepunkt ist die Aufführung von Mono-Prosm für japanische Trommeln und Orchester von Maki Ishii, das die berühmten traditionellen japanischen ‚Taiko- Trommeln‘ eindrucksvoll in Bild und Ton setzt.


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