Oper · Theater

Was ist los bei den Enakos?



Gleichgeschaltetes Denken, gleichgeschaltetes Glück, gleichgeschaltetes Fühlen: so lässt sich ein Volk leicht regieren! Doch ist diese Gleichheit freilich nichts anderes als Begrenzung, Diktatur und Unterdrückung. Das lernt auch das Volk der Enakos in der neuen Kinderoper von Elisabeth Naske (Musik) und Ela Baumann (Text).

In einem verführten Einheitsstaat keimt plötzlich Individualität hervor, nachdem die Enakos verstanden haben, dass Gleichheit nicht immer zum Ziel führt und verordnete Gleichheit nichts mit Freiheit zu tun hat. Zuletzt entdecken alle ihre persönliche Einzigartigkeit und stimmen in den Schlusschor ein: „Es ist völlig einerlei, ob wir gelb sind oder blau, schön sind oder schlau, groß oder klein. Nur zufrieden müssen alle sein.“

Von Elisabeth Naske

Dirigent Rick Stengårds
Regie Ela Baumann
Bühne und Kostüme Florian Angerer

Mitwirkende
Solistinnen und Solisten der Wiener Staatsoper
Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper
Orchester Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Elisabeth Naske studierte Violoncello bei Heidi Litschauer am Mozarteum Salzburg und am Konservatorium Basel in der Konzertklasse von Thomas Demenga, wo sie 1987 das Konzertreifediplom erhielt. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado, Vaclav Neumann u.a. und spielte u.a. unter Sándor Végh in der Camerata Academica Salzburg. Die Kammermusik bildet einen wichtigen Bestandteil ihrer musikalischen Tätigkeit, so war sie Mitbegründerin des Pascal Trios, mit dem sie u.a. im Rahmen der Salzburger Mozartwoche und der Schubertiade Feldkirch konzertierte. Weiters wirkte sie in verschiedenen Barockensembles mit.

Von 1998 bis 2003 nahm sie Kompositionsunterricht bei Tristan Schulze in Wien. Mit der Vertonung des „Kleinen Ich-bin-Ich“ von Mira Lobe im Jahr 2001 begann ihre Tätigkeit im Bereich des Musiktheaters für Kinder und Jugendliche. Es folgten Opernaufträge für die Wiener Volksoper („Die Feuerrote Friederike“, 2004), die Wiener Staatsoper („Die Omama im Apfelbaum“, 2006, „Das Städtchen Drumherum“, 2013) und das Theater Luzern („Die rote Zora“, 2008, „Der Wunschpunsch“ in Koproduktion mit der Grazer Oper, 2014). Auch für die Jeunesses musicales Österreich, die Philharmonie Luxembourg und das Grand Théatre du Luxembourg entstanden zahlreiche Produktionen. Mit ihren Vertonungen von bekannten und weniger bekannten Kinderbüchern und neu geschriebenen Geschichten für sehr unterschiedliche Besetzungen hat sich Elisabeth Naske einen herausragenden Namen im Bereich des Musiktheaters für Kinder und Jugendliche in ganz Europa erworben.

In den letzten Jahren hat sich das kompositorische Betätigungsfeld stark erweitert. Es entstanden Chor-, Orchester- und Kammermusikwerke u.a. im Auftrag der Trigonale, Festival der alten Musik, oder des Festivals St.Gallen/Stmk, bei dem sie 2017 composer in residence war.

Ihre Werke werden von Schott verlegt und in ganz Europa, u.a. an der Staatsoper Wien, der Komischen Oper Berlin, dem Theater am Gärtnerplatz München aufgeführt.

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