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Theater

Warte, bis es dunkel ist


Psychothriller von Frederick Knott.

Wir befinden uns im New York der 1960er Jahre. Susy, die nach einem Autounfall blind ist, bekommt „Besuch“ von Mike, einem „alten Freund“ ihres Mannes Sam. Er erschleicht sich schnell Susys Vertrauen. Sie ahnt nicht, dass Mike einer Bande von Ganoven angehört, die hinter einer Puppe, die in Susys Wohnung sein soll, her ist.

Mike, Carlino und Roat haben Sam aus dem Haus gelockt, der jetzt in seinem Fotostudio vergeblich auf eine angekündigte Kundin wartet. Inzwischen wollen die drei Gangster Susy dazu bringen, die Puppe, in der Heroin versteckt ist, zu finden und herzugeben. Sie spinnen eine Intrige, die Susy einschüchtert und verängstigt. Und sie greifen dabei zu immer drastischeren Mitteln…
Warte, bis es dunkel ist

ist ein nervenaufreibender, mitreißender Psychothriller über den ungleichen Kampf zwischen drei kriminellen, skrupellosen Männern und einer blinden, scheinbar hilflosen Frau. Und es ist eine berührende Geschichte einer Frau mit Behinderung, die durch ihren Mut ihre Selbstsicherheit und ihre Selbstständigkeit wiederfindet.

Wie jeder Thriller spielt auch WARTE, BIS ES DUNKEL IST mit unseren Gefühlen und unserem Mitgefühl als ZuschauerInnen für das hilflose Opfer. Wir sympathisieren erst mit der jungen blinden Frau. Bald versetzen wir uns in ihre Lage, identifizieren uns vielleicht sogar mit ihr. Wir empfinden Mitleid mit ihr, sobald sie von den drei Ganoven brutal und rücksichtslos bedrängt und bedroht wird. Wir leiden mit dem Opfer. Sogar die Art und Weise, wie sie von ihrem liebenden Mann behandelt wird, empfinden wir eher unangemessen grob, nur weil er sie zwingt, selbstständig zu sein. Wir fiebern und erleben erleichtert mit, wie sich das vermeintlich hilflose Opfer mutig wehrt und sich in der fast aussichtlosen Lage doch bewährt. Sie brauchen unseren Respekt und das Gefühl, von der Gemeinschaft als vollwertig selbstständiger Mensch anerkannt zu sein, dem man die Bewältigung des Alltags zutraut.
Peter W. Hochegger (Regisseur)

Zum Autor:
Frederick Knott wurde in 1916 China geboren und erhielt seine Ausbildung an der Oundle School und der Cambridge University in England. Er schrieb drei Kriminalstücke. „Dial ‚M‘ for Murder“ (New York, 1952) wurde 1954 mit Grace Kelly, Ray Milland und Robert Cummings verfilmt. Kurz darauf folgten „Write Me a Murder“ (New York, 1961) und Warte, bis es dunkel ist (Wait Until Dark, New York 1966). Das Stück wurde wie „Dial ‚M‘ for Murder“ mit dem Edgar Allan Poe Award ausgezeichnet. Die Verfilmung von 1967 mit Audrey Hepburn und Alan Arkin wurde für den Academy Award nominiert. 1998 erlebte das Stück seine erfolgreiche Wiederaufnahme in New York mit Marisa Tomei und Quentin Tarantino.

Frederick Knott starb am 17.12.2002 in New York City, USA.

Mike Thomas Bauer
Carlino Franz Haller
Harry C. C. Weinberger
Susy Andrea Nitsche
Sam Clemens Oppolzer
Gloria Anna-Louise Luca
Polizist Franz Fent

Inszenierung Peter W. Hochegger
Bühne Erwin Bail
Technik Christian Pröglhöf
Kostüme Petra Teufelsbauer
Fotocredit Harald Brutti


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