Klassik

Waidhofner Kammerorchester


Mit Edvard Griegs Peer Gynt Suite Nr. 1, Franz Schuberts „Unvollendeter“ und Derek Bourgeois Konzert für Posaune und Orchester wird das Waidhofner Kammerorchester unter der Leitung von Wolfgang Sobotka den Frühling aus dem Winterschlaf erwecken.

Als Solist für die diesjährigen Frühlingskonzerte in der Turnhalle Weyer und im Schlosscenter Waidhofen/Ybbs konnte der aufstrebende Posaunist Lukas Gassner gewonnen werden.

Neben Edvard Griegs Peer Gynt Suite Nr. 1 und Franz Schuberts „Unvollendeter“ wird das Waidhofner Kammerorchester am 14. April in der Turnhalle Weyer und am 15. April im Schlosscenter Waidhofen/Ybbs den Frühling mit Dereks Bourgeois Konzert für Posaune und Orchester op. 114 einläuten. Der britische Komponist und Arrangeur Derek David Bourgeois (1941-2017) verfasste sein Posaunenkonzert im Jahr 1988. Bourgeois war ein vielseitiger, allen Gattungen und Genres gegenüber offen interessierter Komponist und hatte im Sinne Paul Hindemiths auch ein großes Verständnis für Amateurmusiker und -musikerinnen. Das Komponieren für Blasorchester oder Brass Bands war ihm ebenso vertraut. Das Posaunenkonzert op. 114 entstand konkret für einen Internationalen Posaunen-Workshop in England und wurde vom renommierten schwedischen Posaunensolisten Christian Lindberg uraufgeführt.

Für die Aufführung des Posaunenkonzertes im Rahmen der Frühlingskonzerte konnte das Waidhofner Kammerorchester Lukas Gassner als Solisten gewinnen. Der 1995 geborene Waidhofner erlernte das Musizieren mit der Posaune an der Musikschule Waidhofen/Ybbs. Nach mehreren Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben, wie etwa bei „Prima la Musica“ oder dem „Blechbläserensemblewettbewerb Passau“, begann er 2013 ein außerordentliches Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, welches zwei Jahre später in ein ordentliches Studium überging. Zeitgleich gewann er mit 20 Jahren die Akademiestelle im Bruckner Orchester Linz, wo er ein Jahr lang professionelle Orchestererfahrung sammeln durfte. Im Juni 2016 konnte er dann beim Probespiel für Wechselposaune das Kollegium des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks von sich überzeugen. Nach erfolgreich bestandenem Probejahr ist Lukas Gassner nun fixes Mitglied im BRSO.

Mit seinem Orchester unter dem Chefdirigenten Mariss Jansons konnte er bereits in sehr kurzer Zeit nicht nur weltweite Tourneen erleben, sondern durfte bei Konzerten auch mit einigen der renommiertesten Dirigenten (wie beispielsweise Riccardo Muti, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Yannick Nézet-Séguin, usw.) zusammenarbeiten. Solistische Erfahrung sammelte der 22-jährige Windhager bereits mit dem Patentorchester München, der Militärmusik Niederösterreich und der Trachtenmusikkapelle Windhag. Weiters spielt Lukas Gassner in den unterschiedlichsten Ensembles und Formationen von Klassik über Jazz bis hin zu traditioneller Volksmusik. Der sehr heimatverbundene Posaunist kehrt aber auch gerne zu seinen musikalischen Wurzeln zurück und ist nach wie vor im Waidhofner Kammerorchester, der Trachtenmusikkapelle Windhag und dem Jagdhornverein Windhag als aktives Mitglied tätig.

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