Kabarett

Manuel Rubey & Gerald Votava


Rubey und Votava sind als Kinder der 70iger- und 80iger-Jahre auf die Welt gekommen. Die Welt war Wien. Die beiden gehören den letzten (noch rein analog ein-geborenen und -geschulten) Generationen an, die in einer medial-sprachlich weit bedeutungsschwächeren
Umwelt aufgewachsen sind, als die Kinder von heute (Digitale Revolution).
Die Fernsehssprache der Berlinsynchron AG von Wenzel Lüdecke war schon präsent, wurde aber eher als künstliche Sprache verstanden. Und als solche auch bei Kinder-Rollen-Spielen („Cowboy & Indianer, Vater-Mutter-Kind, etc.) verwendet. Ansonsten redete man ganz normal irgendwo dazwischen. Bis irgendwer die pädagogische Richtlinie „Schön sprechen!“ ausgerufen hat.
„Am Lustigsten finde ich immer die Leute, die untereinander Dialekt reden. Und dann wenden sie sich in einem gequälten Hochdeutsch
ihrem Kind zu“ (Christine Nöstlinger im ‚Falter’ Oktober 2018)

Texte Artmann. Nöstlinger. Jandl. Qualtinger. …
Musik Qualtinger. Molden. Jazz-Gitti. Scheiner. ….


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