Vortrag

Vortrag Prof. Rudolf Taschner: Der Wiener Kreis und seine Tangenten


Es war kein Zufall, dass mit der Eingliederung jüdischer Bürger in die Mitte der Gesellschaft Wien zwischen 1870 und 1930 eines der strahlendsten geistigen Zentren der Welt wurde.

Nicht nur in der Musik, der Bildenden Kunst, der Architektur, der Medizin, der Ökonomie, den Rechts- und Staatswissenschaften, auch in den Natur- und Geisteswissenschaften, insbesondere in der Philosophie, wovon der Wiener Kreis sowie Ludwig Wittgenstein und Karl Popper als die beiden hervorragendsten seiner "Tangenten" ein beredtes Zeugnis ablegen.

Professor Dr. Rudolf Taschner, geboren 1953 in Ternitz, Absolvent der Theresianischen Akademie in Wien, studierte an der Universität Wien Mathematik und Physik. 1977 begann er an der Technischen Universität Wien zu arbeiten, an der er nach einem Zwischenaufenthalt in Stanford bis heute als Professor tätig ist. Rudolf Taschner gründete und betreibt zusammen mit seiner Frau Bianca und Kollegen der Technischen Universität Wien den „math.space“, einen Veranstaltungsort im Wiener MuseumsQuartier, der Mathematik als kulturelle Errungenschaft präsentiert und mehr als 30.000 Besucher im Jahr anlockt. 2004 wurde Prof. Taschner vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zum Wissenschafter des Jahres, 2007 vom Public Relations-Verband Austria zum Kommunikator des Jahres gewählt. 2011 erhielt Prof. Taschner den Preis der Stadt Wien für Volksbildung.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Die Universität. Eine Kampfzone“, die noch bis 28. März 2016 im Jüdischen Museum Wien zu sehen ist.

Um Anmeldung wird gebeten, Tel.: 535 04 31-110 oder E-Mail: [email protected]

Einlass 18:45 Uhr


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