Vortrag · Diverses

Vortrag: In extremer Armut


„Wir sind die erste Generation, die Armut beseitigen kann," so der ehemalige UN-Generalsekretär, Ban Ki-Moon, 2015.

Die UNO hat 2015 einen Aktionplan vorgestellt, wie die Welt sich nachhaltige entwickeln soll. Diese Agenda 2030 mit 17 Zielen wurde von über 190 Staats- bzw. Regierungschefs angenommen und soll bis 2030 umgesetzt werden. Das erste der angeführten Ziele, ist “kein Hunger”.

In extremer Armut zu leben bedeutet nicht genug zu essen zu haben, sich keinen Arztbesuch leisten können oder vom Abfall anderer zu leben. In ihrem Vortrag geht Hannah Satlow, Bildungsreferentin bei Brot für die Welt, auch darauf ein, welche weltweiten Herausforderungen damit verbunden sind, wie Bildung für alle und Bevölkerungswachstum. Gemeinsam werden Lösungsansätze diskutiert. So können Sie am Ende des Abends selber entscheiden, ob Ban Ki-Moon ein fantastischer Optimist ist, oder wir wirklich erstmal in der Menschheitsgeschichte eine Welt ohne Armut gestalten können.

Das Foto wurde aufgenommen in einer Mülldeponie in Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Die Mülldeponie befindet sich nahe des Slums Korogocho. Menschen suchen auf der Deponie nach Dingen, die ihnen für ihr Leben helfen: von Essensresten bis Baustoffen für ihre Wellblechhütten.

Brot für die Welt ist die entwicklungspolitische Aktion der Evangelischen Kirche A. und H.B., die sich in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Die weltweite Projektarbeit fördert nachhaltige Lösungen, damit betroffene Menschen der Armut entkommen und ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben führen können. In Österreich schaffen Workshops mehr Bewusstsein für globale Themen und ermutigen zum Handeln für eine bessere Zukunft für alle.

Mag.Mag.a Hannah Satlow, Bildungsreferentin, Brot für die Welt


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