Theater

Von Einsiedlern, Gespenstern und Nachtigallen - Il Decamerone


Gabriela Hütter und Peter Strauß lesen Geschichten aus

„IL DECAMERONE“
von Giovanni di Boccaccio
(1313 – 1375)

Gesang: Anna Anderluh

Ein ebenso vergnüglicher und erfrischender, wie tiefgründiger Abend

„Il Decamerone“ ist eine Sammlung von einhundert Novellen.
Da die Themen der Erzählungen variabel und zudem allgemein gehalten sind, entsteht eine große Vielfalt, von fein oder derb, tragisch oder komisch erzählten Geschichten. In ihnen wird ein ganzes Welttheater ausgespannt, dessen handelnde Personen sowohl Sultane und Könige als auch Bauern, Handwerker oder Spitzbuben sind.
Diese Geschichten sind in eine historische Rahmenhandlung eingewoben. Zehn junge Leute aus Florenz ziehen sich im Jahr 1348, da in der Stadt die Pest wütet, auf ein Landgut zurück, um dort in Sicherheit das Ende der Epidemie abzuwarten.
Um sich die Zeit zu vertreiben, einigen sie sich auf folgendes:

Für jeden Tag wird eine Königin oder ein König gewählt
Diese bestimmen den Ablauf des Tages und das Thema der Geschichten,
die erzählt werden sollen
An jedem Tag muss jede Person eine Geschichte erzählen.

Textbearbeitung:
Peter Strauß und Gabriela Hütter aus Übersetzungen von Klabund, Albert Wesselski und Karl Witte
Brigitte S-Berchtold, Idee und Gestaltung


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